Sonntag, 16. Februar 2014

Check - Epinephrin - Alles auf Anfang



Check - Epinephrin - Alles auf Anfang

Die letzten Monate gab es fast keine Neuerscheinungen im Elektro/Industrial Segment, die einer Erwähnung wert gewesen wären. Das hat sich in den letzten Tagen schlagartig geändert. Es gibt neue Alben von Nachtmahr, Aengeldust, Faderhead, Extize, XMH und Epinephrin (Soloprojekt von X-RX Head Pascal Beniesch). Ich hoffe, dass ich die nächsten Tage dazu komme das ein oder andere Album näher zu begutachten.

Bereits heute möchte ich das Debütalbum von Epinephrin unter die Lupe nehmen. Epinephrin ist ein Synonym für Adrenalin mit folgenden Wirkungen: Der Puls wird beschleunigt. Die Herzfrequenz gesteigert. Es löst Unruhen aus und stellt Energien bereit.
Bereits seit 2004 beschleunigt Pascal Beniesch mit einzelnen gelegentlichen Releases den Puls seiner Fangemeinde. Sein Debütalbum “Alles auf Anfang“ enthält Werke aus den vergangen Jahren sowie neues unveröffentlichtes Material.
Nach dem ersten Durchhören wird klar – Überraschungen bietet das Album keine – aber man bekommt genau das was man erwartet - und das ist oft besser als umgekehrt ;-) Das Album macht Spaß und reißt mit. Bereits nach mehrmaligem Hören haben die einfach strukturierten Melodien und Rytmen aus Bits und Bytes vom Hörer Besitz ergriffen. Einziger Kritikpunkt – Die Texte der Strophen werden inhaltlich und gesanglich oft allzu trivial und schmalzig serviert (bestes Beispiel „Flieg mit mir“, Blitzlicht und Sanduhr). Der Refrain hingegen ist immer sehr eingängig – stark und mitreißend.

Beste Tracks sind Glühend Heiß, Feuer und Rockstar. Bei Blitzlicht, Sanduhr und “immer noch da“ reißt‘s noch der Refrain raus. Ganz passabel Energie und Dynamit.

Fazit: In Summe für das Debütalbum gut gelungen – Erwarten darf man keine musikalischen Höchstleistungen – Aber hoher Tanz-, Ohrwurm- und Spaßfaktor. Somit wird Epinephrin seinem Namen weitestgehend gerecht. Von mir gibt‘s 7/10 Punkte.

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