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Mittwoch, 26. Juli 2017

XIII Amphi Festival am 22./23.7.2017 in Köln.

XIII Amphi Festival am 22./23.7.2017 in Köln.

Ja was soll ich sagen – wie immer – schön war’s.  Natürlich gibt es jedes Jahr Dinge die positiv auffallen und andere die nicht perfekt waren und dadurch verbesserungswürdig sind. Aber alles in Allem bleibt auch nach meinem achten Amphi das angenehme Gefühl ein schönes und interessantes Wochenende verbracht zu haben.



Das Wetter war am Samstag sehr angenehm. Sonne bei 27 Grad, wenige Wolken und nur zwischendurch ein kurzer aber heftiger Regenschauer. Sonntag wurden alle denen Samstag zu warm war negativ erhört und erhielten Sonntag wolkige und windige 19 Grad bei gelegentlich deutlich erhöhter Luftfeuchtigkeit.

Das Festival war an beiden Tagen gut besucht, 12500 offizielle Besucher, die sich vorwiegend vor der Mainstage aufhielten. Bereits die ersten Acts gegen Mittag hatten so ein ansehnliches Publikum und die abendlichen Hauptakts konnten ihre Shows vor einer ansehnlichen Menschenmenge darbieten. Mir war vor beiden Bühnen deutlich zu voll, da es quasi unmöglich war aus guter Position ansehnliche Fotos der Bands zu schießen. Ich gebe zu ein wenig Neid schwingt hier mit den Kollegen mit, die einen Fotopass für den Graben ihr eigen nennen konnten, denn die qualitativen fotografischen Vorteile sind riesig. Nichts desto trotz hab ich ein paar Fotos die auch aus weiter Entfernung, schlechten Winkeln und zwischen mitklatschen Armen hindurch brauchbar geworden sind. Wer Interesse hat kann sich hier das Album ansehen.


Wie letztes Jahr gab es die dritte Bühne, die auf der MS Rheinenergie untergebracht war. Eigentlich direkt gegenüber des Haupteingangs in kurzer Laufdistanz geplant, scheiterte es diesmal am Niedrigwasser des Rheins, so dass nur ein Liegeplatz auf der Kölner Altstadtseite nutzbar war.
Das hieß also einen längeren Spaziergang einplanen oder den kurzfristigen vom Orgateam improvisierten Bus Shuttleservice nutzen. Vorteil – man bekam noch eine kostenlose Kölner Stadtrundfahrt mit direktem Blick auf den Dom – Nachteil –war zeitlich doch relativ aufwändig.

Sonst war eigentlich alles beim alten – an die Preise fürs Catering hat man sich gewöhnt – ist auch müßig das jedes Mal neu kritisch zu thematisieren. Man arrangiert sich – für dieses Wochenende ist das auch ok.



Jedes Mal aufs Neue hingegen fasziniert mich die Internationalität des Festivals. Locker 25% der Besucher kommen aus den umliegenden Ländern nach Köln um gemeinsam das einzigartige Großstadt Festival Flair des Amphi’s zu erleben. Überall kann man die Wortfetzen diverser Sprachen aufschnappen oder selbst ein paar Worte mit den Besuchern wechseln. Das gibt’s in dieser Form wirklich nur hier und muss einfach immer wieder erwähnt werden.



Ja und sonst – die Music – mit ein Grund weswegen man hier ist. Diesen Abschnitt dem ich sonst viele Zeilen gewidmet habe fällt diesmal kürzer aus. Einmal weil ich viele der Acts schon etliche Mal gesehen und gehört habe und der WOW Effekt irgendwann verblasst, zum anderen weil es logistisch immer schwieriger wird alles mitzunehmen und dadurch dann überhaupt noch das Festival positiv zu genießen.  Daher hab ich mich eher auf die kleineren unbekannten Acts konzentriert – was durchaus seinen Reiz hat. Besonders hervorgetan hat sich für mich daher:

The Daniel Myer Project
arrangiert von Elektro Mastermind Daniel Myer der neue knackige Sounds oder bekannte Songs neu remixte, erfrischend arrangierte und von seinen Buddys wie JEAN-LUC DE MEYER (Front 242) und ESKIL SIMONSSON (Covenant), Combichrists ANDY LA PLEGUA, SVEN FRIEDRICH von Solar Fake und BORIS MAY von Klangstabil darbieten ließ.



Nachtmahr
Ja ich weiß – klein und unbekannt ist Thomas Reiner sicher nicht – aber um Ihn geht es mir auch nicht. Ich fand an seinem Auftritt die zwei Lieder die er mit Überraschungs Gast-Akt Maria von Omnimar performte einfach gut. Seinen Liedern hat die gesangliche weibliche Unterstützung gut getan.


Near Earth Orbit
Das war impressive. Die düster weltuntergangs Synthklänge mit absolut tanzbaren Beats hatten schon was Mitreißendes. Wenn also irgendwann die Aliens kommen – wenn sie so Musik mitbringen – ist das ok.

M.I.N.E
Ein wenig Nostalgie darf es schon sein. Wenn die Jungs von Camouflage mit ihrem Projekt M.I.N.E neue Songs vorstellen aber auch alte Hits darbieten erinnert man sich schon etwas wehmütig an damals – definitiv Gänsehaut Alarm.

Fazit: Das Amphi ist das Amphi ist das Amphi……
Die Mischung macht‘s. Das spezielle Großstadtflair, die friedlich feiernde schwarze  - und doch bunte - Szene, die vielen internationalen Besucher und Top Music Acts machen den einmaligen Reiß des Festivals aus. Sollte man auf jeden Fall erlebt haben. 



Vielleicht sehen wir uns auch nächstes Jahr wieder – das XIV Amphi ist für den 28/29.7.2018 geplant.

Janus Cyberblog









  

   

Mittwoch, 31. Mai 2017

Check - OMNIMAR - Poison

Check - OMNIMAR - Poison



Die russische Independent Szene wächst und gedeiht was man an der Vielzahl von Veröffentlichungen aus allen Gothic Stilrichtungen erahnen kann. OMNIMAR  ist einer der vielen Bands die in den letzten Jahren dabei entstanden ist. OMNIMAR selbst gehört dabei schon zu den etablierten Vertretern und ist bereits seit 2011 aktiv. Aktuelle Bandmitglieder sind Maria Mar, Alex Vrt und Oleg Xaler. 

Am 18.5.17 wurde das neue Album "Poison" released. Während vergangene Werke in russisch, sogar teilweise in deutsch gesungen werden wird das neue Werk komplett in englisch dargebracht und wurde von Dark Tunes professionell produziert.

Wirklich gelungen und, etwas synthpoplastig, und sehr tanzbar ist der Track "Boom Boom" zu dem auch gleich ein Video released wurde.





hier die gesamte Trackliste:

1. Poison (1:40)
2. I Go On on My Own (4:06)
3. Out of My Life (5:55)
4. I Wanna Know Now (4:15)
5. Boom Boom (3:25)
6. 40 Steps (4:45)
7. Jimmy (3:25)
8. Sadizm (English Version) (3:39)
9. Happy Ending (4:12)
10. Hungry (3:19)
11. Release Me (3:54)

Bereits im Dezember wurde "Out of my Life" ausgekoppelt


Inzwischen ist das Album direkt auf Platz 8. der DAC (Deutsche Alternative Charts) eingestiegen.
Meines Erachtens verdient.  Abwechslungsreiche Tracks mit Ohrwurmcharakter - professionelle Videos.

Aber fast schon ein wenig zu perfekt und glatt.  Für meinen Geschmack hätten noch ein paar Ecken und Kanten den Songs noch mehr Stärke verliehen.
Aber ich bin dennoch sicher - das Gesamtpaket kommt bereits so an. Meine Wertung (7/10)

Janus Cyberblog


Mirrow: https://januscyber.wordpress.com/2017/05/31/check-omnimar-poison/



Donnerstag, 15. September 2016

Check – Mesh – Looking Skyward

Check – Mesh – Looking Skyward



Die zwei Jungs aus Bristol sind inzwischen eine feste Größe in der Synthpop Welt. Sie treffen mit Ihrer Musik genau den Geschmack der stetig wachsenden Fangemeinde.  Einfache, mitreißende Beats, eingängige Melodien mit enormen Ohrwurmpotential und die einprägsame Stimme von Mark Hockings schaffen den unverwechselbaren MESH Stil.

Drei Jahre nach ihrem herausragenden  Album „Automation Baby“ liefern Mark Hockings und Richard Silverton jetzt ihr neues Werk  - „Looking Skyward“ab. Darin enthalten die daraus bereits im Sommer ausgekoppelte Single – Kill Your Darlings.
Bereits der erste Track - My Protector – ist ein perfekter Einstieg ins Album. So kennt und erwartet man Mesh. Tactile und The Last One Standing sind schön anzuhören können aber nicht überzeugen. Gilt leider auch für The Traps We Made. Alles einen Tick zu soft und weichgespült.



Ganz anders wieder Kill Your Darlings – Nicht ohne Grund bereits im Vorfeld ausgekoppelt – gehört zu den besten Stücken des Albums – gewohnt gut.  Runway – Interessant – aber musikalisch sehr eintönig. Gilt eigentlich auch für Before this World Ends – dennoch punktet die  Ballade mit der tollen Stimme von Mark. Ansonsten erwähnenswert noch the Fixer mit einer tollen Mischung aus eingängiger Melodie und mitreißenden Beats.

Ausreißer, also ganz schlechte Songs gibt es gar nicht. Alles ist sehr glatt und angenehm hörbar. Aber genau das ist auch die Schwäche des Albums. Bis auf die oben positiv erwähnten  Songs plätschert Song für Song ohne großen WOW-Faktor vor sich hin.

Tracklist:
1. My Protector
2. Tactile
3. The Last One Standing
4. The Traps We Made
5. Kill Your Darlings
6. Iris
7. Runway
8. Before This World Ends
9. Two+1
10. The Ride
11. There Must Be A Way
12. The Fixer
13.
Once Surrounded

Fazit: Mesh bleibt sich mit Looking Skyward treu – Synthpop gekonnt umgesetzt, aber ohne große Überraschungen. Schön anzuhören, einige Highlights, erreicht aber nicht das Niveau und die Klasse des Vorgängeralbums.   (7/10 Punkte)

Mesh auf Tour!
Mit dem neuen Album und vielen weiteren Hits im Gepäck…

20.09.2016 Köln, Essigfabrik
21.09.2016 Zurich, X-Tra Limmathaus
22.09.2016 München, Backstage
23.09.2016 Erfurt, HSD
24.09.2016 Frankfurt, Das Bett
26.09.2016 Nürnberg, Hirsch
27.09.2016 Berlin, Postbahnhof
28.09.2016 Hamburg, Klubsen
29.09.2016 Hannover, Musikzentrum
30.09.2016 Dresden, Kleinvieh
01.10.2016 Mannheim, Alte Seilerei
02.10.2016 London, The Garage


Janus Cyberblog

Mittwoch, 23. März 2016

Check - Junksista - American Love Story (EP)

Check - Junksista - American Love Story (EP)




Normalerweise rezensiere ich selten EP‘s, aber für das hier vorliegende Exemplar mach ich gerne eine Ausnahme. Zum einen  weil aufgrund des Umfangs und der Anzahl der Titel Junksista schon fast ein kleines Album geliefert hat und zum anderen weil auf meiner Suche nach neuem erwähnenswertem selten der WOW Factor so hoch war.
Junksista produzierte dieses mini Album als Soundtrack für den Horror-Kurzfilm "American Love Story" (2015) von Regisseur Timur Örge und lies sich entsprechend von den Bilden und Stimmungen des Videos inspirieren, was sich in den einzelnen Songs abbildet. Wer sich das ganze ansehen will – das Video bette ich unten am Ende des Berichtes mit ein.


Diana aka Junksista gründete das gleichnamige Projekt 2006, dazu stieß Boog 2010 als Musiker und Produzent, Von der Stilrichtung am ehesten einzuordnen als electro Pop, kombiniert mit eingängigem Sprechgesang. Die Texte gerne sexuell provokant gewählt.– musikalisch innovativ aber immer etwas sperrig und andersartig. Tendenziell also kein Mainstream und gerade das macht den Charme von Junksista aus.
Mit American Love Story hat das Ganze noch einen Dark Touch bekommen. Sensationell ist „Trust no Bitch“. Beim Hören habe ich immer einen riesigen Club vor Augen in dem sich hunderte zu den lässigen ober doch extrem tanzbaren Rhythmen bewegen –  Zu dem Zeitpunkt hatte ich das Video noch nicht gesehen welches thematisch etwas anders argumentiert ;-)




Weitere Videos, auch von Junksista findet ihr in meiner >> EBM Dark Electro NDH Industial Gothic Videos<< Playlist


Auch die anderen Tracks des Albums sind gelungen. Rage und ist noch hervorzuheben – etwas ruhiger „Ain't Good for Me“ und sehr lässig „Constant Vibration“. Insgesamt recht abwechslungsreich obwohl Dianas Sprechgesang wie bei fast allen Junksista Songs sehr dominant prägend ist.

Tracks:
1. Trust No Bitch (4:14)
2. Rage (3:43)
3. Ego (3:24)
4. Gift (2:54)
5. Ain't Good for Me (4:15)
6. Constant Vibration (3:46)
7. The Proposal (2:43)
8. Trust No Bitch (Simon Carter Remix) (4:55)
9. Rage (Kant Kino Disco Remix) (3:47)
10. Trust No Bitch (Diffuzion Remix) (4:38)
11. Trust No Bitch (Avarice In Audio Remix) (4:31)
12. Trust No Bitch (Flesh Eeating Foundation Remix) (4:29)
13.
Trust No Bitch (Acylum Remix) (4:09)


Abgerundet wird die EP noch von diversen Remixen von „Trust no bitch“ und „Rage“. Abgesehen von der original Version, die mir doch am besten gefällt ist hier noch die fast technoide Version von Simon Carter hervorzuheben.




Fazit: Außergewöhnlich – eingängig cool – tanzbar – das gilt in erster Linie für den Song „Trust no Bitch“ –  der Dark Touch steht Junksista extrem gut – Auch sonst eine ausgewogene EP – natürlich als Soundtrack eng verbunden mit dem Kurzfilm.  Für mich eine Licht in der Dunkelheit und daher gibt es 8 von 10 Punkten.

Mittwoch, 9. September 2015

Check - Arctic Sunrise – A Smarter Enemy



Check - Arctic Sunrise – A Smarter Enemy

Immer auf der Suche nach neuem – bin ich endlich mal wieder fündig geworden. Bereits im Juli herausgekommen hatte ich jetzt Gelegenheit das Debutalbum „A Smarter Enemy“ ausgiebig anzuhören. Artic Sunrise, dahinter steht das Duo Torsten Verlinden (Vocals) und Steve Baltes – (Synths) aus Mönchengladbach Der Bandname ist inspiriert vom gleichnamigen Greenpeace Schiff und soll gleichermaßen bildlich auch den kühlen und oft etwas melancholischen Musikstil der Band widerspiegeln.

Stilistisch assoziieren sich die Jungs selbst ins Genre Popmusik. Dazu kann ich nur sagen, nur keine Berührungsängste mit der Dunklen Macht - Ein wenig Flair und sei es nur Richtung New Wave schadet nicht – Deswegen landet man auch nicht gleich in der Gothic Schublade.
Im Gegenteil –  Früher hat es Depeche Mode vorgemacht und Bands wie Hurts, Mesh, Distain! oder De/Vison sind aktuell würdige Vertreter des Genres. 
Fans schätzen nicht nur die gute Musik – sondern oft auch das Charma das eine Band darstellt.




Synthpop bzw. Electropop treffen das ganze also sehrt gut – alles sehr stimmig – abwechslungsreiche Beats – eingängige Melodien – passender Aufbau – Stimme – einfach eine tolle Mischung mit vielen 80-er Einflüssen jedoch der Sound durchaus zeitgemäß – einfach nur gelungen und für ein Debutalbum unvorstellbar ausgereift. I‘am impressed.

Tracklist:

1             Twilight
2             Beautiful Sunday
3             Real Life
4             Violet
5             Shellshock
6             Nothing More
7             Somebody Says
8             200 Souls
9             A Smarter Enemy
10           Dumb
11           Hold On

Auch nach mehrfachem Hören habe ich keine Flops entdecken können - das ganze Album offenbart  keine Schwächen. Dennoch habe ich ein paar persönliche Highlights: Twilight – Shellshock - Somebody Says – Nothing More - und Dump


Fazit: das Duo müsste so in meinem Alter sein und hatte somit wahrscheinlich auch eine ähnliche musikalische Prägung in den 80er – das erklärt vielleicht warum ich ihre Musik einfach nur klasse finde. Aber auch abgesehen davon für jeden jüngeren Synthpop Fan eine klare Empfehlung.
Für ein Debutalbum beindruckend ausgereift und definitiv eines der besten Synthpop Alben2015! – Meine Wertung: (9/10).

Janus Cyberblog

Mirrow:

Mittwoch, 14. Januar 2015

Dark Music Festivals 2015 - EBM - Gothic - Industial - Electro

Dark Music Festivals 2015 - EBM - Gothic - Industial - Electro


28. Februar Dark Culture, Schleswig, ca. 1500 Besucher, mehr Infos...

21. März Dark-Dance, Lahr, ca. 1500 Besucher, mehr Infos...

28. März E-tropolis, Oberhausen, ca. 4000 Besucher, mehr Infos...

30. März - 03. April Dark Munich, München, ca. 3000 Besucher, mehr Infos...

30. April - 04. Mai HEXENTANZ FESTIVAL, Losheim, ca. 2000 Besucher, mehr Infos...

22.-25. Mai WGT, Leipzig, ca. 21000 Besucher, mehr Infos...

12.-14. Juni BLACKFIELD FESTIVAL, Gelsenkirchen, ca. 6000 Besucher, mehr Infos...

03./04. Juli Castle Rock, Mühlheim, ca. 2500 Besucher, mehr Infos...

16./19. Juli Castle Party, Bolków Castle, Poland, mehr Infos...

25./26. Juli Amphi, Köln, ca. 16000 Besucher, mehr Infos...

08./09. August Mera Luna, Hildesheim, ca. 24000 Besucher, mehr Infos...

22. August Schlosshof Festival, Höchstadt, ca. 2000 Besucher, mehr Infos...

04.-08. September NOCTURNAL CULTURE NIGHT, Deutzen, ca. 2000 Besucher, mehr Infos...

24.-25. Oktober Gothic meets Klassik, Leipzig, ca. 2000 Besucher, mehr Infos...


Ein Festival fehlt oder Angaben stimmen nicht? bitte PM an mich

Janus Cyberblog

Dienstag, 21. Oktober 2014

Check - Electro Spectre - Bullets & Desert Blooms



Check - Electro Spectre - 'Bullets & Desert Blooms'

Electro Spectre ist ein norwegisches Electropop Duo aus Oslo. Die Band besteht aus Isak Rypdal (Autor und Produzent) und Alexander Bjørneboe (Schriftsteller-Sänger).
'Bullets & Desert Blooms' ist bereits das vierte Album der Band, die seit 2009 aktiv ist. Schon 2012 erntete sie mit ihrem Album „Dangerous Game“ viel Lob und Anerkennung.

Das aktuell Album versucht nach Aussagen der Band klassische Popelemente der 1980’er und modernen elektronischen Synthpop Sound zu vereinen. Das Ergebnis ist mehr als gelungen - die Kombination trifft mit ihrem retro popigen Dark-Noir Stil ins Schwarze. Das Flair, die Stimmung und das Gefühl passt alles genau. Je öfter ich das Album höre, desto tiefer versinke ich darin. Das hatte ich schon lange nicht mehr – und alles ohne riesen Schnickschnack und besondere Innovationen – einfach nur purer Synthpop.

Selten hat mich in letzter Zeit ein Album so positiv überrascht. Jeder einzelne Song ist gelungen. Dennoch hier eine paar Favorits: You Push For The World – Heartbeat - Graveyard Eyes - Silver Eye und der titelgebende Song: Bullets & Dessert Blooms

Zum Reinhören bietet “You Push For The World” einen guten Einstieg.

Wenn überhaupt etwas Kritik, dann fallen mir am ehesten die etwas zu abrupten Ausklänge vieler Tracks ein oder die eingängigen aber etwas zu trivial schwulstigen geratenen Songs „Superstar“ oder „Fashon“. Beides stört aber nicht so, dass dadurch das Gesamtbild beeinträchtigt würde.

Tracklist:
01 – You Push For The World
02 – Your Love Is A Criminal
03 – Heartbeat
04 – As Long As It Pays
05 – Superstar
06 – Graveyard Eyes
07 – Behind The Perfect Face
08 – Silver Eye
09 – Fashion
10 – Bullets & Desert Blooms
11 – The Sorrows Of These Streets [bonus track]
12 – Heartbeat (CRYO remix) [bonus track]
13 – Superstar (Fairchild remix) [bonus track]
14 – Your Love Is A Criminal (Club Edition) [bonus track]
15 – You Push For The World (Club Edition) [bonus track]
16 – Graveyard Eyes (Teletronix Dub) [bonus track]

Insgesamt befinden sich also 10 Tracks auf dem Album plus 6 Bonus Remix Editions

Fazit: Synthpop at its best! Alles richtig gemacht – sehr eingängig – tolle Melodien - professionell produziert. Für mich eines der besten Synthpop Alben 2014. Daher meine Empfehlung: Reinhören - Eintauchen – Genießen – Träumen – Entdecken.  In Punkten ausgedrückt: 9*/10

Janus Cyberblog

Mittwoch, 1. Oktober 2014

Check – Harmjoy - Silver Lining of the Mushroom Cloud



Check – Harmjoy - Silver Lining of the Mushroom Cloud

Harmjoy’s Debut Album – wurde seit Wochen überall geteased, hochgelobt und angekündigt - entsprechend war ich sehr auf das Ergebnis gespannt. Unter dem Motto, "HARMJOY is who we are, what we feel, and what we create" erschufen Ølåf Å. Reimers (Komponist und Mastermind des EBM Urgesteins Tyske Ludder) und Dan von Hoyel (Texter und Stimme der Band Titan) ihr neues Electro/Syntpop Projekt.

Marketingtechnisch wird Harmjoy sehr professionell präsentiert. Sei es die geschickte, zum Teil sehenswert provokante Videoauswahl bei Youtube, oder die gelungene Präsenz in den Social Media Plattformen. Auch bei der Homepage hat man sich Mühe gegeben und sehr innovativ und ansprechend den Auftritt umgesetzt. www.harmjoy.com





Zur Musik: Die oft starken elektronischen Intros animieren sehr zum Tanzen, können auf Dauer aber keine echten Dancefloorhits zaubern. Am ehesten gelungen ist das noch bei “Whispers and Rumors“ oder mit externer Unterstützung beim Rotersand Rework von „The Quit“. Die eigentliche Stärke der Songs liegt im Zusammenspiel der harmonischen Stimme, der eingängigen Melodien und der tiefgehenden Texte.


 


Beste Beispiele hierfür und richtig gut gelungen sind „The Quit“, Pain Decay“ und „Inside Out“. Das hat Harmjoy bereits selbst erkannt, denn genau diese Tracks sind als Highlights ausgekoppelt bzw. als durchaus sehenswertes Video veröffentlicht. Ich hab die Videos zum ansehen/reinhören hier intergiert. Ausfälle bei den anderen Hits des Albums gibt es kaum – alles auf gutem Niveau. Mir persönlich gefällt noch „submarine“ da hier zur Abwechslung Schema X verlassen wird und eine etwas subtile düstere Stimmung transportiert wird.


 


Fazit: Unabhängig von der Medienpräsenz ist das Debütalbum des deutsch-amerikanische Duos durchaus gelungen. Sehr gefällig und angenehm zu hören. Schnell hat man die Ohrwürmer verinnerlicht und ertappt sich beim mitsummen. Mir ist das Gesamtwerk dennoch ein klein wenig zu glatt geraten. Etwas mehr Härte und Abwechslung sowie Ecken und Kanten hätten es dann doch sein dürfen. Dennoch gibts von mir eine klare Newcomer Empfehlung - insbesondere für den Bereich Electro/Synthpop. In Zahlen ausgedrückt – 8 von 10 Punkte.

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Montag, 12. Mai 2014

Check - Axodry - This is my light



 Check - Axodry "This is my light"

 AXORDY war das Debutprojekt, mit dem RaHen sich einen Namen in der Musikszene machte. Songs wie "Feel it right", "Surrender", "The time is right", "Save me" und insbesondere "You" prägten und definierten den Begriff Synthiepop in den 80ern völlig neu.
Nachdem RaHen 2012 mit Robotiko Rejekto und dem Album“ Corporate Power“ ein gelungenes ComeBack hatte (meine damalige Rezension findet Ihr hier) ist jetzt Axodry an der Reihe.

Die neue EP von AXODRY: "This Is My Light" vereint einen Remix des Klassikers "You" (Back to the 90s Mix) mit vier neuen Songs. Die Songs sind allesamt einfach strukturiert, mit leichten tanzbaren Beats und sehr eingängigen Melodien. Bereits nach wenigen Hördurchgängen hat man die Melodien schon verinnerlicht. Alles allerdings sehr soft umgesetzt. Ein wenig mehr Innovation hätte es schon sein dürfen. Die EP plätschert gefällig vor sich hin ohne den große AHA Effekt...
Der Titelsong "This is my light" ist ein gutes Beispiel. Ihr könnt Euch für einen Eindruck einfach das gut gelungene und ansprechend umgesetzte offizielle Video bei YouTube ansehen:

 

Als Zielgruppe für die neue Axordy EP würde ich frühere Fans und Liebhaber von Syntypop im 80‘ Style sehen. Wer Axordy früher mochte wird die verordnete dezente Frischzellenkur und das Ergebnis sicherlich mögen.

Fazit: Bewährtes fortgeführt jedoch ohne nennenswerte Weiterentwicklung. Quasi Synthiepop mit dem Charme der 80er.Ob das aktuell ausreicht um durchzustarten wage ich nicht zu prognostizieren. Von mir gibt es 6/10 Punkte.

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Dienstag, 22. April 2014

Vorschau X. Amphi Festival in Köln 26./27.Juli 2014


Vorschau X. Amphi Festival in Köln 26./27.Juli 2014

Das Programm für das X. Jubiläums Amphi Festival ist nun offiziell komplett:
EISBRECHER | FRONT 242 | LACRIMOSA BLUTENGEL & THE MONUMENT ENSEMBLE | PROJECT PITCHFORK APOPTYGMA BERZERK | MONO INC. | CAMOUFLAGE | DIE KRUPPS LONDON AFTER MIDNIGHT | HOCICO | NACHTMAHR | MIDGE URE MESH | THE KLINIK | ROTERSAND | CORVUS CORAX | ZEROMANCER AESTHETIC PERFECTION | LORD OF THE LOST | SOLAR FAKE IN THE NURSERY | THE NEON JUDGEMENT | CLAN OF XYMOX THE EXPLODING BOY | JANUS | UNZUCHT | DIE KAMMER | NOISUF-X KLANGSTABIL | PERSEPHONE | MAERZFELD | CENTHRON PHOSGORE | TORUL | SHE PAST AWAY | THE JUGGERNAUTS CORDE OBLIQUE | BURN (ACOUSTIC) | DER TOD – DEATH COMEDY ECKI STIEG | MARKUS HEITZ

Ein wenig verwundert hat mich ja schon, dass zum X. Jubiläum Eisbrecher bis zuletzt die Headliner Position halten konnten. Sicher hat sich die Band die letzten Jahre diese Position mit eingängigen NDH redlich erspielt und legt man aktuelle Plattenverkäufe zugrunde ist das sicher auch gerechtfertigt. Gefühlt hätte ich aber viele der teilnehmenden Bands mindestens auf gleiche Ebene gestellt.

Das zeichnet die diesjährige Bandauswahl zum 10. Jubiläum Amphi-Festivals aber auch aus. Kein übermächtigerTop-Act, sondern fast jede einzelne Band ist diesmal an sich ein Highlight. Alles in allem eine gelungene Mischung aller relevanter Genres aktueller und vergangener Jahrzehnte.
Ich freue mich daher auch über viele meiner “alten Helden“. Front 242, die mich wie keine andere Band im Bereich electro/EBM geprägt haben. The Klinik mit bizarren aber ultracoolen Klangkompositionen, The Neon Judgement mit handgemachtem New Wave sowie Camouflage mit eingängigem Syntypop um nur einige zu nennen.

In diese Zeit passt auch die letzte Band Nominierung als kleines Highlight Midge Ure, der in den 80’s mit Visage („Fade to grey“) und Ultravox viele alte Wave Klassiker geliefert hat, die man immer wieder gerne hört.

Das härtere Segment wird außer von Eisbrecher vertreten von Janus, Lacrimosa, Maerzfeld, Zeromancer und optisch immer sehr interessant…Lord oft he Lost.

Im immer hörenswerten Bereich Syntpop/Electro freue ich mich auf die eingängigen Melodien von Mesh, Rotersand sowie APOP, Solar Fake und Aesthetic Perfection.

Besonders tanzbare und mitreißende Beats – zum Teil für die Cyber Fraktion - liefern Nachtmahr, NOISUF-X und CENTHRON. Eisenfunk mussten leider absagen. Ein entsprechendes Statement findet sich auf dem Amphi Webseite – vielversprechender Ersatz liefert aber PHOSGORE.

Ein Highlight – trotz oder gerade weil aktuell mit Symphonischem Teilorchester unterwegs -wird wie immer Blutengel sein. Viele weitere Bands passen auch nicht in die entsprechenden Schubladen. Sonja Kraushofer (L'Ame Immortel) gehört mit Ihrem neoklassischen Soloprojekt Phersephone genauso dazu wie der charismatische Erk Aicrag mit seiner electro/aggrotech Band Hocico. Für musikalische Abwechslung ist jedenfalls gesorgt und auch optisch freue ich mich schon auf die vielen Eindrücke die auch dieses Jahr das Amphi am Kölner Tanzbrunnen begleiten werden.



Wer jetzt noch keine Karte hat und sich mit dem Gedanken trägt mit dabei zu sein sollte sich ranhalten. In den letzten Jahren waren die Tickets lange vor Festival beginn ausverkauft.
Jetzt kann ich nur noch viele Spaß wünschen und man sieht sich in Köln in:



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Samstag, 22. Februar 2014

Check - Enter and Fall – Isolation



Check - Enter and Fall – Isolation 
Vor wenigen Tagen erschien Enter and Fall’s neues Album „Isolation“. 2012 gab es für das Debutalbum „Push Enter And Fall Down“ Lob auf allen Kanälen. Ohne Newcomer Bonus muss sich Enter und Fall jetzt mit dem aktuellen Album neu beweisen. Schon nach kurzem Reinhören wird deutlich - David Goldammer und Co. haben sich positiv weiterentwickelt.

Die Musik tendiert jetzt etwas mehr Richtung Synthpop – vor allem der Stimmverzerrer wurde, obwohl eines der bisherigen Haupt-Erkennungsmerkmale der Band, etwas weniger eingesetzt. Songs in denen David ohne dieses Stilelement auskommt gefallen mir auch wesentlich besser obwohl dadurch der dunkle Charakter etwas leidet. Generell gelungen sind die Stücke in denen Jenna Rot den weiblichen Gegenpart übernimmt. Richtig gut in diesem Zusammenhang finde ich „Break them down“. Zum einen weil das Stück etwas Dancefloor tauglicher ist als der Rest, zum anderen weil mich das Stück im positiven schon fast an Hits von Blutengel und den gesanglichen Part von Ulrike Goldmann erinnert. Auch erfreulich: die musikalische Struktur ist im Vergleich zu früheren Werken deutlich komplexer und professioneller geworden.

Die besten Songs sind „Isolation“, „Believe“, „break them down“, „Fesselwerk“ und „The Soldier“. Bis auf „break them down“ stellt sich der Ohrwurmfaktor leider erst nach mehrmaligem Hören ein. Da ist noch deutlich Potential nach oben. Gefreut hätte ich mich persönlich auch auf mehr tanzbare und gerne auch härtere Stücke. Vielleicht gibt es ja wieder mal eine Remix Version, die das ein oder andere Lied deutlich in diese Richtung optimiert.

Fazit: Enter and Fall’s Album „Isolation“ ist gut gelungen, und nach mehrmaligem Hören auch eingängig. Aber noch ohne den großen WOW Effekt. Den Refrains fehlt noch etwas die Prägnanz und vor allem Eingängigkeit bzw. Ohrwurmcharakter. Wenn das noch mehr in den Focus gerückt wird kann Enter and Fall weitere Schritte nach vorne machen, denn wie man schon jetzt an einzelnen Stücken erkennt ist Potential auf jeden Fall vorhanden.
Meine Wertung auch dieses Mal. 7/10 Punkten.

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Sonntag, 5. Januar 2014

Festivals 2014 - EBM - Gothic - Industial - Electro

Festivals 2014 - EBM - Gothic - Industial - Electro

23. Februar
E-tropolis, Oberhausen, ca. 4000 Besucher, mehr Infos...

15. März
Dark-Dance, Lahr, ca. 2000 Besucher, mehr Infos...

25.-27. April
Dark Munich, München, ca. 2500 Besucher, mehr Infos...

01.-03. Mai
HEXENTANZ FESTIVAL, Losheim, ca. 1500 Besucher, mehr Infos..

06.-09. Juni
WGT, Leipzig, ca. 21000 Besucher, mehr Infos...

20.-22. Juni
BLACKFIELD FESTIVAL, Gelsenkirchen, ca. 6000 Besucher, mehr Infos...

Abgesagt
Nordstern,Hamburg, ca. 2000 Besucher, mehr Infos...

04./05. Juli
Castle Rock, Mühlheim, ca. 2500 Besucher, mehr Infos...

26./27. Juli
Amphi, Köln, ca. 16000 Besucher, mehr Infos...

09./10. August
Mera Luna, Hildesheim, ca. 24000 Besucher, mehr Infos...

23. August
Schlosshof Festival, Höchstadt, ca. 2000 Besucher, mehr Infos...

5.-07. September
NOCTURNAL CULTURE NIGHT, Deutzen, ca. 2000 Besucher, mehr Infos...

01.-02. November
Gothic meets Klassik, Leipzig, ca. 2000 Besucher, mehr Infos...

Ein Festival fehlt oder Angaben stimmen nicht? bitte PM an mich

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Donnerstag, 19. September 2013

Check - Covenant – Leaving Baylon



Check - Covenant – Leaving Baylon

Cool und lässig das war mein erster Eindruck nach dem einmaligen Hören des neuen Werkes von Covenant. Seit mittlerweile fast 30 Jahren im Business gehören Covenant zu den Pionieren im Bereich Electro/Synthpop. Zuletzt hatte die schwedische Band mit wechselnden Bandmitgliedern und Produzenten zu kämpfen. Eskil Simonsson ist und bleibt Mittelpunkt, Stimme und Gesicht von Covenant.

Ein wenig hat man den Eindruck besinnt sich die Band mit dem aktuellen Werk auf ihre Wurzeln, und das tut den meisten Stücken gut. Vielleicht fehlt in Summe der ganz große Hit aber „Prime Movers“ oder das bereits vorab ausgekoppelte „Last Dance“ haben durchaus Ohrwurmcharakter und brillieren durch die Covenant eigene unterkühlt melancholische Stimme sowie eingängigen lässige Synthi Rhythmen. Fast noch eine Spur cooler mit Trance-Effekt der Track „Auto Circulation“. Erwähnenswert auch „Not to be here“ – mal ganz anders - eine gelungene und schöne Ballade.

Fazit: Wer Covenant mag kommt auf jeden Fall auf seine Kosten. Ein gelungenes Album in das man sich schnell reinhört ohne dass es langweilig wird. – von mir gibt es (8/10)

 Janus Cyberblog

Donnerstag, 21. März 2013

Check - Mesh - Automation Baby



Check - Mesh - Automation Baby
Gegründet wurde Mesh im Jahr 1991 von Mark Hockings und Richard Silverton. Seither hat sich die Band stetig weiterentwickelt und ist zu einer festen Größe in der Alternative Syntpop Szene geworden. Mit “Automation Baby“ schafft das Duo aus Bristol endgültig den Schritt aus dem Schatten ihrer Vorbilder DM. Das lang erwartete neue Album bleibt einerseits dem gewohnten Stil der Band treu und stellt dennoch mit vielen neuen Einflüssen eine deutliche Weiterentwicklung dar.

 Das Album ist sehr abwechslungsreich, melodiös, hat tolle Beats, gute Texte, ist harmonisch und ausgewogen ohne langweilig zu sein. Fast jedes Lied hat Ohrwurmcharakter. Einfach Synthpop vom Feinsten und der beste Longplayer den Mesh bisher abgeliefert hat. Eigentlich sind alle Tracks gelungen, daher fällt mir die Auswahl der besten Stücke schwer. „Just leave us alone“ist mein Favorit. Aber auch „when the city breathes“, „taken for granted“ und „this is the time“ gehören noch dazu.
->>MESH Homepage

Wer DM und Synthpop mag wird dieses Album lieben. Selten habe ich in der letzten Zeit ein Album bewertet das in sich so stimmig ist. Daher gibt es von mir eine echte Empfehlung und 9/10 Punkte!

Janus Cyberblog

Samstag, 9. März 2013

Dark Festival Kalender

Festivals 2013 - EBM - Gothic - Industial - Electro

23. März E-tropolis, Berlin, ca. 4000 Besucher, mehr Infos...
23. März Dark-Dance, Lahr, ca. 2000 Besucher, mehr Infos...
13. April Dark Munich, München, ca. 2500 Besucher, mehr Infos...
26-28. April HEXENTANZ FESTIVAL, Losheim, ca. 1500 Besucher, mehr Infos...
17-20. Mai WGT, Leipzig, ca. 21000 Besucher, mehr Infos...
29/30. Juni BLACKFIELD FESTIVAL, Gelsenkirchen, ca. 6000 Besucher, mehr Infos...
12/13. Juli Nordstern,Hamburg, ca. 3000 besucher, mehr Infos...
12/13. Juli Castle Rock, Mühlheim, ca. 2500 Besucher, mehr Infos...
20. Juli Schlosshof Festival, Höchstadt, ca. 2000 Besucher, mehr Infos...
21/22. Juli Amphi, Köln, ca. 16000 Besucher, mehr Infos...
10/11. August Mera Luna, Hildesheim, ca. 24000 Besucher, mehr Infos...
06-08. September NOCTURNAL CULTURE NIGHT, Deutzen, ca. 2000 Besucher, mehr Infos... 03.-05. Oktober HELLFIRE OF DARKNESS, Magdeburg, ca. 2000 Besucher, mehr Infos...

Ein Festival fehlt oder Angaben stimmen nicht? bitte PM an mich

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Samstag, 1. Dezember 2012

Check - Blutengel - Save Our Souls



Blutengel - Save Our Souls Save our Souls – das kann bei der neuen Single von Blutengel durchaus wörtlich genommen werden. Chris Pohl hat mal wieder ordentlich vorgelegt und macht Lust auf die kommende CD. SOS ist neu – auch stilistisch. Blutengel bleibt zwar dem Düster Pop treu, kombiniert da Ganze aber zusätzlich mit kraftvollen rockigen Beats und verzerrten Vocals. Sehr eingängig und richtig gut gelungen. Das zugehörige Video ist bereits auf Youtube verfügbar. Wie gewohnt setzt Blutengel auf die Macht optischer Eindrücke – auch hier mit Erfolg. Schaut mal rein…



Erwähnenswert ist auch noch der von Ulli gesungene Track „What You Get" der sich wie zwei Remixe von SOS noch auf der Single befindet. Ich freue mich auf mehr und gebe schon mal 9/10 Punkte.

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Mittwoch, 28. November 2012

Check - Robotiko Rejekto – Corporate Power



Check - Robotiko Rejekto – Corporate Power

Robotiko Rejekto - diesen Namen hab ich lange nicht mehr gehört – irgendwie ein Deja Vu aus den 80er Jahren. RaHen (Ralf Henrich) der Kopf von RR hatte damals noch andere Projekte zusammen mit Talla2XLC wie beispielsweise Moskwa TV mit dem Hit - Generator 7/8 – (die Maxi müsste bei mir noch irgendwo in einem Regal rumstehen).

Das war auch die Zeit des Techno Clubs im Dorian Gray, Zoth Ommog und Zyx Records – die Anfänge meiner Affinität zu Elektro und EBM. Aber genug aus der Vergangenheit - Die Gegenwart ist mit Corporate Power von RR aktuell. Was RaHen da aus dem Hut gezaubert hat kann sich durchaus hören lassen. Ganz stark startet gleich der erste Track „Crying“. Nach ein paarmal hören hat er bereits absoluter Ohrwurmcharakter und ist daher auch der beste Song des Albums. Ebenso gut gelungen ist „War For Peace“ und „Don’t Let Go“. Dagegen ist „Love“ – stilistisch ganz anders, weniger poppig und etwas düsterer. Er gehört für mich auch noch zu den richtig guten Tracks. Er ist auch der Einzige, der in die Kategorie EBM gehört. Denn generell lässt sich das Album eher in die Sparte Synthpop und Elektro einordnen. Wer gerne mal reinhören möchte, für den bietet das offizielle Youtube Preview des Albums einen sehr guten Überblick.



Dennoch gibt es auch etwas Kritik. Der allgemein zu brave – poppige Grundcharakter der Songs oft kombiniert mit eintönig hinterlegtem Drumcomputer macht zwar alles vordergründig angenehm hörbar bietet aber wenig Ecken und Kanten um in die Musik einzutauchen – quasi leichte Unterhaltung. Vielleicht lässt sich das durch die soften Wurzeln von RR aus den 80 erklären - Aber es muss ja auch nicht immer schwere Kost sein – das Album gefällt mir in Summe trotzdem gut.

Fazit – für dieses gelungene Comeback gibt es 7 von 10 Punkten (7/10).

Link zur RR Webseite

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Sonntag, 13. Mai 2012

Check - Mari Chrome - Georgy11811



Check - Mari Chrome - Georgy11811

Darauf hab ich lange gewartet - In ein Album einer neuen Band reinhören und alles passt. Ich bin ja anfällig für Songs die Melodie mit knackigen, tanzbaren Beats vereinen - und wenn dann wie hier noch ein tolle Stimme dazu kommt ist die Mischung für mich perfekt. Einziger Kritikpunkt ist vielleicht die etwas zu poppige, mainstreamige Grundausrichtung der Songs auf CD1. Bezeichnender wäre eher "EPM" statt EBM. Für mich könnte das Ganze daher noch einen Hauch düsterer sein um mich mehr zu berühren.
Die Remixe der limited Edition auf CD2 dagegen treffen buchstäblich ins Schwarze ;-) Da passt alles. Die besten Tracks sind "toxic" und "here i am" in den Remixen "neckbreaker remix by dj coloma" und "alternate by mari chrome". Einordnen würde ich Mari Chrome in das Genre Elektropop, Synthpop mit einem kleinen Hauch EBM. Mari Chrome - das sind Sängerin Marion Aseema Küchenmeister und Elektronik-Musiker Kai Otte. Produziert von John Freyer - und an dieser Stelle ist dann auch klar warum hier alles passt: John Freyer weiß was er tut. Mari Chrome bei Myspace.

Das Ergebnis ist auf jeden Fall beachtlich und mir 8 Punkte wert (8/10).

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Freitag, 16. März 2012

Check - Susanne Blech - Triumph der Maschine



Check - Susanne Blech - Triumph der Maschine

Eher durch Zufall bin ich auf dieses Album gestoßen - Der Bandname und die Titel machten mich neugierig mal reinzuhören. Eine Beschreibung von dem was mich erwartete ist nicht ganz einfach. Synthpop/Elektro meets Rap - Mitreißende tanzbare Beets kombiniert mit eingängigem RAP. Die Texte schwanken zwischen Genie und Wahnsinn - passen aber irgendwie gut in das energiegeladene Gesamtkonzept. Am Stück gehört empfinde ich das Album jedoch als anstrengend - Einzelne Tracks hingegen sind richtig gut. Am besten gefallen hat mir "woher kommt adrenalin",das ich mir richtig gut auf dem Elektro Dance Floor vorstellen kann. Aber auch "die maschinen laufen heiss" und "metastasen" überzeugen. In Summe ein energiegeladenes erfrischendes Album.
Mein Fazit - Weiter so! (7/10)

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