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Sonntag, 16. Juni 2019

Dark Music Festivals 2019 - EBM - Gothic - Industial - Electro

Dark Music Festivals 2019 - EBM - Gothic - Industial - Electro

Die Übersicht der verbleibenden anstehenden Festivals 2019:


5./6. Juli, Castle Rock, Mühlheim, ca. 2500 Besucher, mehr Infos...

6. Juli, In Darkness Festival, Duisburg, ca. !500 Besucher, mehr Infos...

11.-154. Juli, Castle Party, Bolków Castle, Poland, mehr Infos...

19./20. Juli Schlosshof Festival, Höchstadt, ca. 2000 Besucher, mehr Infos...

20./21. Juli, Amphi, Köln, ca. 16000 Besucher, mehr Infos...

10./11. August Mera Luna, Hildesheim, ca. 24000 Besucher, mehr Infos...

30./31. August Black Castle Festival, Mannheim, ca. 1500 Besucher, mehr Infos...

06.-08. September NOCTURNAL CULTURE NIGHT, Deutzen, mehr Infos...

18./19. Oktober Autumn Moon Festival, Hameln, ca. 2500 Besucher, mehr Infos...

26./27. Oktober Gothic meets Klassik, Leipzig, ca. 2000 Besucher, mehr Infos...

08./09. November Schattenwelt-Festival, wIEN, ca. 1500 Besucher, mehr Infos...


Ein Festival fehlt oder Angaben stimmen nicht? bitte PM an mich

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januscyber.wordpress.com/2019/06/16/dark-music-festivals-2019-ebm-gothic-industial-electro/

Montag, 22. Januar 2018

Dark Music Festivals 2018 - EBM - Gothic - Industrial - Electro

Dark Music Festivals 2018 - EBM - Gothic - Industial - Electro

Wie immer zu Beginn des Jahres eine Übersicht der anstehenden Festivals:


17. Februar, E-Only Festival, Leipzig, mehr Infos... 

17. März E-tropolis, Oberhausen, ca. 4000 Besucher, mehr Infos...

6./7. April, Elektroanschlag, Alte Tenne, Altenburg, mehr Infos...

3./4./5. Mai Out Of Line Weekender, Astra Kulturhaus, Berlin, mehr Infos...

13./14. April
, Kasemattenfestival, Sandsteinhöle Halberstadt, mehr Infos...

27.-29. April,
 HEXENTANZ FESTIVAL, Losheim, ca. 2000 Besucher, mehr Infos...

18.-21.Mai,
 WGT, Leipzig, ca. 21000 Besucher, mehr Infos...
22./23 Juni, Feuertanz Festival,  Burg Abenberg, mehr Infos...

29./30. Juni, Castle Rock, Mühlheim, ca. 2500 Besucher, mehr Infos...

12.-15. Juli, 
Castle Party, Bolków Castle, Poland, mehr Infos...

28./29. Juli,
 Amphi, Köln, ca. 16000 Besucher, mehr Infos...
11./12. August Mera Luna, Hildesheim, ca. 24000 Besucher, mehr Infos...

11. August Schlosshof Festival, Höchstadt, ca. 2000 Besucher, mehr Infos...

07.-09. September NOCTURNAL CULTURE NIGHT, Deutzen, mehr Infos...

06./07. Oktober Gothic meets Klassik, Leipzig, ca. 2000 Besucher, mehr Infos...


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Sonntag, 8. Oktober 2017

Noize of Live Festival @MSC Mannheim 18.11.2017


Das  Festival  Noize of Live Festival im MSC in Mannheim verdient Eure Aufmerksamkeit. Besonders Industrial und Noize Fans werden voll auf Ihre Kosten kommen. Nicht nur weil speziell diese Sparten bedient werden - spannend sind auch viele Bands die nicht immer ganz vorne mit dabei sind und doch mit viel Kreativität und Innovation das Genre bereichern.  Es wird also einiges auf die Ohren geben.... Ich freu mich sehr drauf, werde berichten und vielleicht sieht man sich....

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+++ NOIZE OF LIFE FESTIVAL 2017 +++
Samstag, 18. November 2017
@ Ms Connexion Complex Mannheim
Einlass ab ca. 16 Uhr !

16PAD NOISE TERRORIST, BEINHAUS, [CODE/NEDA], GEISTFORM, HEIMSTATT YIPOTASH, HYPNOSKULL, KIEW, MC1R, MONO NO AWARE, MS GENTUR, SUICIDE COMMANDO, THIS MORN OMINA, THOROFON, XOTOX, YURA YURA

Tickets unter:




Mittwoch, 26. Juli 2017

XIII Amphi Festival am 22./23.7.2017 in Köln.

XIII Amphi Festival am 22./23.7.2017 in Köln.

Ja was soll ich sagen – wie immer – schön war’s.  Natürlich gibt es jedes Jahr Dinge die positiv auffallen und andere die nicht perfekt waren und dadurch verbesserungswürdig sind. Aber alles in Allem bleibt auch nach meinem achten Amphi das angenehme Gefühl ein schönes und interessantes Wochenende verbracht zu haben.



Das Wetter war am Samstag sehr angenehm. Sonne bei 27 Grad, wenige Wolken und nur zwischendurch ein kurzer aber heftiger Regenschauer. Sonntag wurden alle denen Samstag zu warm war negativ erhört und erhielten Sonntag wolkige und windige 19 Grad bei gelegentlich deutlich erhöhter Luftfeuchtigkeit.

Das Festival war an beiden Tagen gut besucht, 12500 offizielle Besucher, die sich vorwiegend vor der Mainstage aufhielten. Bereits die ersten Acts gegen Mittag hatten so ein ansehnliches Publikum und die abendlichen Hauptakts konnten ihre Shows vor einer ansehnlichen Menschenmenge darbieten. Mir war vor beiden Bühnen deutlich zu voll, da es quasi unmöglich war aus guter Position ansehnliche Fotos der Bands zu schießen. Ich gebe zu ein wenig Neid schwingt hier mit den Kollegen mit, die einen Fotopass für den Graben ihr eigen nennen konnten, denn die qualitativen fotografischen Vorteile sind riesig. Nichts desto trotz hab ich ein paar Fotos die auch aus weiter Entfernung, schlechten Winkeln und zwischen mitklatschen Armen hindurch brauchbar geworden sind. Wer Interesse hat kann sich hier das Album ansehen.


Wie letztes Jahr gab es die dritte Bühne, die auf der MS Rheinenergie untergebracht war. Eigentlich direkt gegenüber des Haupteingangs in kurzer Laufdistanz geplant, scheiterte es diesmal am Niedrigwasser des Rheins, so dass nur ein Liegeplatz auf der Kölner Altstadtseite nutzbar war.
Das hieß also einen längeren Spaziergang einplanen oder den kurzfristigen vom Orgateam improvisierten Bus Shuttleservice nutzen. Vorteil – man bekam noch eine kostenlose Kölner Stadtrundfahrt mit direktem Blick auf den Dom – Nachteil –war zeitlich doch relativ aufwändig.

Sonst war eigentlich alles beim alten – an die Preise fürs Catering hat man sich gewöhnt – ist auch müßig das jedes Mal neu kritisch zu thematisieren. Man arrangiert sich – für dieses Wochenende ist das auch ok.



Jedes Mal aufs Neue hingegen fasziniert mich die Internationalität des Festivals. Locker 25% der Besucher kommen aus den umliegenden Ländern nach Köln um gemeinsam das einzigartige Großstadt Festival Flair des Amphi’s zu erleben. Überall kann man die Wortfetzen diverser Sprachen aufschnappen oder selbst ein paar Worte mit den Besuchern wechseln. Das gibt’s in dieser Form wirklich nur hier und muss einfach immer wieder erwähnt werden.



Ja und sonst – die Music – mit ein Grund weswegen man hier ist. Diesen Abschnitt dem ich sonst viele Zeilen gewidmet habe fällt diesmal kürzer aus. Einmal weil ich viele der Acts schon etliche Mal gesehen und gehört habe und der WOW Effekt irgendwann verblasst, zum anderen weil es logistisch immer schwieriger wird alles mitzunehmen und dadurch dann überhaupt noch das Festival positiv zu genießen.  Daher hab ich mich eher auf die kleineren unbekannten Acts konzentriert – was durchaus seinen Reiz hat. Besonders hervorgetan hat sich für mich daher:

The Daniel Myer Project
arrangiert von Elektro Mastermind Daniel Myer der neue knackige Sounds oder bekannte Songs neu remixte, erfrischend arrangierte und von seinen Buddys wie JEAN-LUC DE MEYER (Front 242) und ESKIL SIMONSSON (Covenant), Combichrists ANDY LA PLEGUA, SVEN FRIEDRICH von Solar Fake und BORIS MAY von Klangstabil darbieten ließ.



Nachtmahr
Ja ich weiß – klein und unbekannt ist Thomas Reiner sicher nicht – aber um Ihn geht es mir auch nicht. Ich fand an seinem Auftritt die zwei Lieder die er mit Überraschungs Gast-Akt Maria von Omnimar performte einfach gut. Seinen Liedern hat die gesangliche weibliche Unterstützung gut getan.


Near Earth Orbit
Das war impressive. Die düster weltuntergangs Synthklänge mit absolut tanzbaren Beats hatten schon was Mitreißendes. Wenn also irgendwann die Aliens kommen – wenn sie so Musik mitbringen – ist das ok.

M.I.N.E
Ein wenig Nostalgie darf es schon sein. Wenn die Jungs von Camouflage mit ihrem Projekt M.I.N.E neue Songs vorstellen aber auch alte Hits darbieten erinnert man sich schon etwas wehmütig an damals – definitiv Gänsehaut Alarm.

Fazit: Das Amphi ist das Amphi ist das Amphi……
Die Mischung macht‘s. Das spezielle Großstadtflair, die friedlich feiernde schwarze  - und doch bunte - Szene, die vielen internationalen Besucher und Top Music Acts machen den einmaligen Reiß des Festivals aus. Sollte man auf jeden Fall erlebt haben. 



Vielleicht sehen wir uns auch nächstes Jahr wieder – das XIV Amphi ist für den 28/29.7.2018 geplant.

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Mittwoch, 16. November 2016

VII. E-TROPOLIS FESTIVAL 2017



Das VII. E-TROPOLIS FESTIVAL am 18. März Oberhausen / Turbinenhalle verspricht ein der ersten Highlights 2017 zu werden. Das Line-up ist jetzt mit Neurothicfish komplett und kann sich wirklich sehen lassen. Viele meiner Favorits sind diesmal dabei und daher werde ich mir das Event nicht entgehen lassen.


FRONT 242
COVENANT + AGONOIZE + NEUROTICFISH
SOLAR FAKE + SOLITARY EXPERIMENTS + FADERHEAD
TYSKE LUDDER + IN STRICT CONFIDENCE (VINTAGE SHOW 1996-2004) + [X]-RX
THE INVINCIBLE SPIRIT + CENTHRON + CRYO + AMNISTIA + WULFBAND





Tickets sind erhältlich unter z.B. unter www.etropolis-festival.de/tickets.

Ich freu mich auf gute Stimmung, fette tanzbare Beats und viele tolle Fotos von Besuchern und Bands die ich wieder posten werde.

Man sieht sich ....

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Mirrow unter : https://januscyber.wordpress.com/2016/11/16/vii-e-tropolis-festival-2017/

Mittwoch, 3. August 2016

XII Amphi Festival 23./24.7.2016 am Tanzbrunnen Köln

Festival Bericht zum XII Amphi 23./24.7.2016 am Tanzbrunnen Köln

am 23/24.7.2016 fand das Amphi Festival in Köln wieder am Tanzrunnen statt. Bevor ich meine Eindrücke wiedergebe noch ein kurzer Rückblick.

Letztes Jahr zog das Amphi durch Wegfall des Staatenhauses platzbedingt in die Lanxess Arena mit umgebendem Event Park um. Da gerade an dem damaligen Wochende sturmedingt alle Außenveranstaltungen in Köln ausfielen, rettete diese Entscheidung das Amphi 2015 vor einer kompletten Absage. Dennoch wurde allgemein die Lanxess Arena als Location eher kritisch betrachtet. Zu groß, zu anonym, ohne Flair hörte man häufig. Daher entschloss sich das Amphi Team dieses Jahr für die Neuauflage an gewohnter Stelle am Tanzbrunnen.



Den Wegfall des Staatenhauses sollten mehrere Maßnahmen kompensieren. Die maximale Teilnehmerzahl wurde  wie 2012 auf 12000 reduziert und als weitere Stages wieder wie früher das Theater herangezogen. Zusätzlich diente die MS Rheinenergie, fest am Rheinanleger als Orbitstage.
Die verschiedenen Anpassungen hatten positive und negative Effekte.
Gut fand ich, dass durch den kurzen Fußweg zur Orbit Stage alles räumlich etwas entzerrt wurde. Den neu erschaffenen „Biergarten“ in der Mitte zu platzieren war auch eine  nette Idee, denn auch hier saß man gut unter alten Bäumen mit wunderschönem Blick auf den Rhein, die Brücken und den Dom.



Sehr interessant war auch die Durchmischung von Festival-Teilnehmern mit dem normalen Besucherstrom am Rheinufer.  So staunte auch eine Hochzeitsgesellschaft die per Fähre neben der MS Rheinenergie anlandeten nicht schlecht wo sie den „reingeraten“ waren. Auch etliche Hobbyfotografen waren hier auf der Suche nach dem einen oder anderen außergewöhnlichen Motiv.
Unangenehmer Nebeneffekt der Aufteilung waren die ständigen Taschenkontrollen durch das zwangsweise häufige Betreten und Verlassen des Geländes. Auch der Eingang zur Theater Stage wurde nach außen verlegt um die auftretenden Warteschlangen aus dem eigentlichen Gelände zu verlagern.

Je nach Band kam es hierbei doch zu enormen Wartezeiten. Nicht mal mit dem gelben Pressebändchen wurde man vorgelassen, was bei mir dazu führte, dass ich von verschiedenen Bands weder Fotos noch Eindrücke liefern kann. Insgesamt war fotografieren ohne expliziten Fotopass diesmal viel schwieriger, da es vor allen Bühnen deutlich voller war.

Ansonsten war das Amphi wieder wie früher. Händlermeile rund um den Tanzbrunnen,   der alt bekannten Beachclub, der immer zum Relaxen einlädt und für mich immer eines der kontrastreichsten ;-) Highlights des Amphi darstellt. 



Gastronomie leicht erweitertes Angebot jedoch wie früher hochpreisig – Egal welcher Stand - 7 Euro für fast alles  - auch z.B. eine Fleischkäsebrötchen. Das ist immer noch kritikwürdig, nehme ich aber notgedrungen für die Location Tanzbrunnen gern hin.  Diesbezüglich gab es auch durchaus eine Alternative. Zwar durfte man seine im Hauptareal gekauften Getränke nicht auf die MS Rheinenergie mitnehmen, aber die dort angebotene Gastronomie, ob Getränke oder Essen, waren preislich und auch qualitativ wesentlich besser als im  Tanzbrunnen. Auch hatte ich nie den Eindruck das Schiff sei überfüllt, man bekam immer einen Sitzplatz und sei es auf dem Oberdeck.


Bands:

Diesmal war es unmöglich von allen Acts einen Eindruck zu bekommen. Das lag an den zeitgleichen Auftritten, dem längeren Weg zwischen den Locations und oft den Wartezeiten am Einlass. Daher nur eine Auswahl

COVENANT

Wow- darauf hatte ich mich richtig gefreut….An die veränderte Optik von Eskil Simonsson musste ich mich erst gewöhnen, aber die coolen lässigen und doch sehr tanzbaren Songs sind einfach immer wieder magisch.



BLUTENGEL

Auch mit leicht veränderter Frisur, aber mit gewohntem Konzept. Schön anzusehen, das ganze Arrangement optisch immer ein Highlight, die Hits punkten mit einfachen, eingängigen Melodien und Texten zum Mitsingen….sehr routiniert …. und immer sehr gut.

TARJA

War mal ganz interessant zu hören, viel Engagement, aber nach dem dritten Lied für mich doch sehr eintönig und wenig abwechslungsreich.

MONO INC.

driftet für meinen Geschmack inzwischen zu sehr ins Seichte ab – Mir gefallen vorwiegend die alten Hits – Aber der aktuelle Erfolg spricht für Mono Inc.

FRONT LINE ASSEMBLY

Ein Klassiker live – wie immer hörenswert. Wäre noch besser gewesen hätten einige kräftig gebaute englische Fans nicht unmittelbar neben mir  im Pogo Style darauf tanzen wollen.

SUICIDE COMMANDO

Der Altmeister des EBM /Electro Industrial Johan Van Roy gab sich die Ehre und heizte seinen Fans mit vielen seiner Klassiker gehörig ein.



PETER HEPPNER

Ja, höre ich zum Entspannen hin und wieder schon mal ganz gerne. Als Festival – fast Haupt-Act hingegen war mir da einfach zu wenig Power drinnen.

JOACHIM WITT

geht für mich gar nicht mehr – seit dem unfassbar schnulzigen Duett mit Mono Inc

STAHLZEIT

Rammstein light – aber in Perfektion. Gut gecoverte Songs mit aufwendigen Effekten und Provokationen gemischt. Auf jeden Fall sehen und hörenswert.



NEUROTICFISH

hätte ich mir so gerne einen Eindruck verschafft – aber kein Reinkommen, das Theater war dicht.

SOLAR FAKE

unkomplizierte - schöne, eingängige Songs mit Wiedererkennungswert.

SOLITARY EXPERIMENTS

Die rothemdlichen Elektroniker aus dem Osten der Republik präsentierte einige ihrer Klassiker wie ‚rise and fall‘ oder ‚immortal‘ getragen von der wunderbaren Stimme von Dennis Schober.

MEGAHERZ

Wurde ja auch mal Zeit nach dem Eisbrecher/Wesselsky Dauerbrenner sich das andere Original anzuhören.  Die Mitbegründer der NDH  boten eine gute Show und spielten alte und neue Hits.

OST+FRONT

Martialische Posen, Extremes und auffallendes Outfit . Optische und Inhaltliche Provokation als Marketingstrategie. Das ist Ost + Front. Musikalisch hart und härter aber durchaus hörbar.


 

SPETSNAZ

Die schwedischen EBM-ler in Topform – So muss EBM klingen…. tanzbar – düster – mitreißend.

[X]-RX

Wiederrum ohne Herz und wie immer unfassbar mitreißend heizten die Kölner Jungs dem Publikum ein. Ein gelungener Einstieg ins Festival.



LEBANON HANOVER

Kannte ich bisher noch nicht. Interessant und mit Herzblut bei der Sache. – Der Sound fast ein wenig anachronistisch  - minimal Synth/New Wave wie in den Anfängen…

ESCAPE WITH ROMEO

Wave bis Pop – angenehm zu hören – erreicht hat mich der Sound aber trotzdem nicht.

XOTOX

Das Statement war ja schon auf den T-shirts zu lesen, und dem ist nichts hinzuzufügen:
rhythmisch - elektronisch

XMH:

ja, Benjamin wollte ich schon immer mal live sehen, sein letztes Album „In your Face“ hatte mir bereits gut gefallen und live bestätigte sich mein positiver Eindruck. Energiegeladen – ansteckend mitreißend und tanzbar - Ich würde mich freuen bald mehr von XMH zu hören.



Meine Alben mit weiteren Fotos zum Amphi 2016 findet ihr hier:






Fazit:


Amphi fast wie früher. Auf jedem Fall wieder mit dem magischen Großstadt-Flair das die Location Tanzbrunnen mit seiner markanten Architektur direkt am Rhein mit Blick auf den Dom einfach ausstrahlt.  Wie immer Anziehungspunkt internationaler Gäste aus aller Herren Länder die bei Dark Music zusammen feiern und Spaß haben. Die Rückkehr zum Tanzbrunnen war die richtige Entscheidung und daher freue ich mich schon wieder auf den 22./23.7.2017. Man sieht sich….

Janus Cyberblog

Dienstag, 26. Juli 2016

Montag, 23. Mai 2016

Leipzig WGT 2016 Bericht

Auch dieses Jahr hat den WGT 2016 Bericht + Fotos ObscuraLuce & Team beigesteuert – DANKE!

WGT Tag 1
Anreise am Donnerstag Abend. Leider mussten wir einige Staus ertragen bis wir gegen 20h in Leipzig ankamen. Wir hatten kurzfristig umgebucht und sind nun in einem kleinen, toll ausgestatteten Apartment in der Nähe der Innenstadt. Dann auf zum Agra Gelände um unser Bändchen abzuholen. Da war schon einiges los. Zum Glück war die Schlange für die Bändchen nicht so lang wie die für den Bus zum Belantis - gut, dass wir mit dem Auto da waren. Als besondere Attraktion zum 25. Jubiläum des WGT war der Besuch dieses Freizeitparks im Süden von Leipzig inklusive. Entsprechend groß der Andrang, einen Platz im Bus zu ergattern bzw. im Park selbst eine der Attraktionen nutzen zu können. Leider war der Park äußerst spärlich beleuchtet, was zwar passend war, aber man doch öfters aneinander gerempelt ist. Zur Erleuchtung beigetragen hat allerdings ein grandioses Feuerwerk um 23h. Wenn das mal kein gebührender Empfang für die Tausende Pilger von nah und fern war!! In einem großen Zirkuszelt wurde als Einstimmung in die kommenden Tage bereits Musik gereicht.
Am Freitag Morgen erstmal entspannt ausgeschlafen, gefrühstückt und das Programmheft gewälzt. Gar nicht einfach bei dem riesigen Angebot einen Ablaufplan zusammen zu stellen. Auch liegen die Locations nicht gerade nebeneinander und es ist eine gewisse logistische Herausforderung, einigermaßen pünktlich zu den persönlichen Highlights zu kommen. Und das heißt für mich heute: Ruined Conflict. Viele Jahre warte ich schon darauf, dass Xavier Morales den Weg nach Deutschland findet. Bin also sehr gespannt auf deren Auftritt heute Abend im Kohlrabizirkus. Um 15h soll das traditionelle viktorianische Picknick starten. Regen ist angesagt. Wenn es zu nass werden sollte, flüchten wir einfach ins Darkflower. Da legt Honey von Welle Erdball auf.
Das Wetter hatte wohl keinen Wetterbericht gehört. Im Clara Zetkin Park erwartete uns strahlender Sonnenschein und warme Temperaturen. Ideal für ein Picknick im Grünen. wie jedes Jahr gab es wieder einiges an dunkel-romantischem und kuriosem zu bestaunen. Menschen platzieren sich wie auf einem Gemälde romantischer Maler. Mein Eindruck war, dass sich diesmal deutlich mehr 'Normalos' untermischten, um zu sehen und zu staunen. Die Schlange am Eis- und am Würstchenstand war lang und erforderte Geduld.
Mit der Straßenbahn kurz zurück in unser Apartment und umziehen, raus aus dem Mieder, rein in bequemeres Outfit. Durchschlagen zum Kohlrabizirkus. Gut, dass es so viele Mitreisende gibt, die helfen können, wenn man nicht weiß, wo es lang geht. Oder man folgt einfach der schwarzen Masse. Ruined Conflict - endlich. Die amerikanischen Boys hatten wohl einen kleinen bescheidenen Fanclub mitgebracht. Jedenfalls gab es Menschen, die schon vor Beginn des Konzerts in Ekstase gerieten. Xaviers Stimme kam nicht ganz so gut rüber wie auf Tonträgern - dennoch hat sie ihren Charme. Ähnlichkeiten mit Ronan (VNV Nation) sind sowohl musikalisch wie auch von der Bühnenpräsenz deutlich erkennbar. Das Konzert war solide und Xavier deutlich gerührt von der großen Akzeptanz, die ihm entgegen schlug.
Sofort nach den letzten Klängen weiter und in einer viel zu lange dauernden Fahrt mit der Straßenbahn zum Nontox. Wir kommen gerade noch rechtzeitig zum Beginn von Centhron. Wir hatten die Bremer ja schon einige Mal live erlebt. Zuverlässig und souverän zeigten sie, was sie draufhaben und ließen den Hinterhof des Etablissements zum kochen kommen. Erschöpft und glücklich reihten wir uns in die wartende Menge an der Haltestelle ein. Ob diese Menschenmassen in eine einzige Bahn passen? Sie passten. So hatte ich wenigstens die Gelegenheit, mich nach der doch recht kühlen Nacht draußen wieder aufzuwärmen.




WGT Tag 2
Es ist deutlich abgekühlt und es weht ein kalter Wind durch die Straßen von Leipzig. Ich mach mich auf, um einen heißen Kaffee zu organisieren. Nach dem Frühstück gibt das stadtgeschichtliche Museum Einblick in 25 Jahre WGT in Leipzig und die Frage: was bedeutet es eigentlich, ein 'Goth' zu sein? Szenefotografien und interessante Ausstellungsstücke werden durch Interviews mit Insidern abgerundet. Eine kleine, aber feine Ausstellung, an der nicht nur Szenegänger, sondern auch normale Bürger großes Interesse zeigen. Um die Mittagszeit brechen wir auf zum Völkerschlacht Denkmal. Dieses monumentale Bauwerk von 1913 erinnert an die Völkerschlacht von 1813 und die Befreiungskämpfe gegen Napoleon. Mit 91 Meter gehört es zu den größten Denkmälern Europas. Von dort hat man einen grandiosen Blick auf Leipzig. Leichenwagen und ihre Fahrer waren aufgerufen, sich am Fuße des 'Völki' zu sammeln und ihre Fahrzeuge bestaunen zu lassen. Besondere Aufmerksamkeit erregte ein antiker Mercedes 220 SE (W 111) in sehr gutem Zustand. Ein breites silbernes Kreuz prangte auf dem Dach und das Innenleben aus Chrom war glatt poliert; kleine Kreuze und Marienfiguren säumten die hinteren Fenster.
Durch den kalten Wind laufen wir zurück zur warmen Straßenbahn Richtung zum Täubchenthal. Hier wird eine kleine Sensation erwartet. Sigue Sigue Sputnik, ein Relikt aus den 80ern, spielt auf. Entsprechend 'alt' ist das Publikum - und nicht wenige haben ihre Haare dieser Zeit gemäß nach oben und zu allen Seiten toupiert. In der recht engen Halle ist kein durch kommen nach vorne möglich, zu groß das Gedränge, diese Paradiesvögel einer vergangenen Zeit noch mal zu sehen. So können wir kaum einen Blick erhaschen und beschließen, bereits jetzt zum Felsenkeller aufzubrechen.
Als wir ankommen spielt gerade Diodati, eine Band, die mit klassischen Instrumenten wie Cello und Geige arbeitet und ganz interessant klingt. Anschließend betritt Meinhard die Bühne. Selbstverliebt und fulminant sein Auftreten. Die Musik hat Drive, ist aber für mein Empfinden ohne Leben.
Drive, Leben, Energie haben allerdings Schwarzer Engel, die im Anschluss spielen. Die 4 Jungs spielen zusammen mit Leidenschaft und formen eine echte Band statt nur zufällig nebeneinander auf der Bühne zu stehen. Krachendes Dark Metal entführt in eine dunkle Welt der Sagen und Mythen. Auch optisch bietet der Frontmann Jason mit seinem goldenen Brustpanzer und den ständig über die Augen hängenden Haaren was fürs Auge. Er und sein Leadgittarist headbangen um die Wette, dass man sich fast schon Sorgen um deren Gesundheit machen muss.
Obwohl es Samstag Abend und WGT ist, können wir nicht mehr und beschließen, 'nach Hause' ins warme Bett zu fahren. Solche Tage sind doch von vielen Eindrücken geprägt und wir wollen Kräfte sammeln für den morgigen Tag. Wir haben so viel noch nicht gesehen!

 



WGT Tag 3
Der Himmel über Leipzig ist grau und regenverhangen. Es kommt mir vor, als seien wir mitten im Winter. Tapfer halten die Goths in ihren oft kaum vor der Kälte schützenden Outfits durch. An den Straßenbahnhaltestellen stehen sie und wärmen sich gegenseitig. Beim Gang durch die Stadt kann ich immer wieder beobachten, wie staunende Bürger wie auch Touristen die Kollegen mit den aufsehenerregendsten Erscheinungen anhalten und um Fotos bitten. Nein, damit würde ich mich unwohl fühlen. Ich bin kein Ausstellungsstück. Auf dem Agra Gelände unter Gleichgesinnten wäre das was anderes. Nun gut. Ich laufe durch die Stadt, will kurz in die mit so viel Geschichte beladene Nikolaikirche - aber da ist Gottesdienst und so lange will ich nicht bleiben. Dafür schaue ich kurz in das Forum für Zeitgeschichte rein. Ein äußerst sehenswertes Museum über die jüngste Geschichte Ostdeutschlands. Besonders gut finde ich, dass viele Augenzeugen zu Wort kommen und so alles sehr lebendig und 'wahr' rüberkommt. Eine Fotoausstellung im oberen Stockwerk blickt hinter die Kulissen des real existierenden Sozialismus - teilweise recht krasse Fotos aus dem Alltag der DDR Bürger. Das ist genau das, was Museen zeigen sollen: die wahren Lebensumstände der Menschen.
Doch zurück zum WGT. Wir starten den musikalischen Teil des Tages mit Blitzmaschine im alten Jugendstilbad (super Location!). Die Hamburger sind gut gelaunt und  erwärmen wunderbar mit ihren gut tanzbaren EBM Beats die kühle Halle. Wir steigen wieder in die Tram, M fährt zum Nontox, dem Outdoor EBM/Industrial Tempel des WGT, wo ihn heute Terrorfrequenz und Rotersand erwarten. Ich fahre weiter zum Agra Gelände und schaue mich ein wenig im 'Commerz Dschungel' um. Die Hallen sind übervoll - kein Wunder: draußen regnet es und es ist kalt. Nach einer leckeren veganen Mahlzeit in der Kälte zieht es mich wieder in die Halle. Die Urgesteine von Diary of Dreams stehen auf dem Programm. Motiviert und solide bieten die Jungs um Adrian Hates ein gut geschnürtes Paket aus alten und neuen Liedern an. Es ist immer wieder ein Traum, dabei zu sein und ich bin gespannt auf das neue Album. Dennoch muss ich sagen, dass einfach zu viele Menschen in einer zu großen Halle den Genuss erheblich trüben. Danach kurz checken ob es möglich ist, Einlass zum Kohlrabizirkus zu erhalten, in dem Mesh und Welle Erdball spielen sollen. Doch ein kurzer Blick auf die Schlange vor dem Einlass veranlasst uns auch zum Nontox zu fahren und da in entspannter, gelockerter Runde die letzten Klänge von Rotersand zu genießen. Die Eiseskälte wird in dem Open Air Hinterhof einfach weggetanzt.

Am Montagmorgen sind wir einfach nochmal durch die Stadt und später über die Shopping Meile auf dem Agra-Gelände flaniert. Das Angebot reichhaltig und vielseitig. Wir lassen uns nicht verführen und treten am frühen Nachmittag die Heimreise an.



Fazit zum diesjährigen WGT: zum einen hatte ich den Eindruck, dass deutlich mehr 'Muggels' dabei waren, die wohl das Jubiläum und die große Popularität, die das Festival inzwischen erlangt hat, dazu nutzen wollten, sich zu verkleiden und in eine ganz andere Welt einzutauchen. Immerhin hat die Stadt Leipzig im Jahr 2014 für das WGT einen Tourismuspreis erhalten. Zum anderen habe ich meine persönliche Lehre gezogen und werde - falls ich nochmal wiederkomme - nicht zu den großen und bekannten Bands in die großen Hallen wie Agra oder Kohlrabizirkus gehen, sondern eher die kleinen, übersichtlichen Locations wie Felsenkeller, Stadtbad oder Nontox vorziehen. Hier spielen weniger oder kaum bekannte Bands und es herrscht noch die vertraute Übereinstimmung Gleichgesinnter, die in der großen Masse leicht verloren gehen kann...

ObscuraLuce

Donnerstag, 3. März 2016

AMPHI FESTIVAL KEHRT ZUM TANZBRUNNEN ZURÜCK!

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Diese doch beachtenswerte Info hat mich gerade erreicht und positiv überrascht, daher jetzt eine Art Extraausgabe.
Nachfolgend Auszüge aus dem Pressetext des Amphi Festival Teams:

XII. AMPHI FESTIVAL 2016
23. & 24.07.2016 – KÖLN | TANZBRUNNEN 


BREAKING NEWS: „AMPHI KOMMT NACH HAUSE!“
AMPHI FESTIVAL KEHRT ZUM TANZBRUNNEN ZURÜCK!





Liebe Amphi Fans,


es ist die Neuigkeit, die sich wie ein Lauffeuer verbreitet und sie ist amtlich:

„AMPHI KOMMT NACH HAUSE!“
DAS AMPHI FESTIVAL KEHRT IN DEN KÖLNER TANZBRUNNEN ZURÜCK!



Der Kölner Tanzbrunnen, welcher uns allen von 2006 bis 2014 mit seinem besonderen Flair ans Herz gewachsen ist und das Amphi Festival nachhaltig geprägt hat, steht 2016 wieder zur Verfügung.

„Home is where the heart is“, heißt es im Volksmund und so ergreifen wir die Möglichkeit an den Ort zurückzukehren, welchen wir Ende 2014 aufgrund von  organisatorischen Einschränkungen verlassen mussten.

Mit Gemütlichkeit und Sommer-Open Air-Feeling meldet sich die beliebte Brunnen-Lounge zurück, während der Beachclub für pure Urlaubsstimmung sorgt. Neben der Open-Air-Bühne im Tanzbrunnen und der Indoor-Bühne im Theater haben wir eine Überraschung vorbereitet:

NEU: ORBIT STAGE AUF DER MS RHEINENERGIE & ZWEITER PARTY-FLOOR

Die Orbit Stage aus dem vergangenen Jahr bleibt ihrem Namen treu und wird ab 2016 die MS RHEINENERGIE rocken. Der in Europa einzigartige Event-Katamaran liegt an diesem Wochenende exklusiv für das Amphi Festival am Deutzer Ufer. Nur rund 200 Meter vom Tanzbrunnen entfernt, erlebt ihr dort zahlreiche Live-Konzerte, entspannt in den Sitzgelegenheiten auf dem Sonnendeck oder feiert am Abend auf der Tanzfläche, wo wir parallel zur After-Show-Party im Theater einen alternativen Floor einrichten. Edles Ambiente trifft Lust am Festival! Darauf könnt ihr mit Recht gespannt sein!

Original Tickets erhaltet ihr wie gewohnt im Amphi Shop unter www.amphi-shop.de.
Amphi Festival Tickets sind zudem bei allen CTS/EVENTIM und TICKETMASTER Vorverkaufsstellen sowie bei www.eventim.de, www.oeticket.com, www.ticketcorner.ch, www.eventim.nl und via PRINT@HOME erhältlich. Bereits gekaufte  Tickets behalten ihre Gültigkeit!

Viele Grüße 
Euer Amphi Festival Team 

XII. AMPHI FESTIVAL 2016
23. – 24. Juli 2016 D – Köln | Tanzbrunnen + MS RheinEnergie
EDITORS
PROJECT PITCHFORK | COVENANT
BLUTENGEL | TARJA | MONO INC. | FRONT LINE ASSEMBLY
SUICIDE COMMANDO | PETER HEPPNER | JOACHIM WITT | STAHLZEIT
MOONSPELL | NEUROTICFISH | L´ÂME IMMORTELLE | AESTHETIC PERFECTION
SOLAR FAKE | SOLITARY EXPERIMENTS | MEGAHERZ | FADERHEAD | UNZUCHT
THE BEAUTY OF GEMINA | COPPELIUS | OST+FRONT | SPETSNAZ | [X]-RX
LEBANON HANOVER | NOSFERATU | SPIRITUAL FRONT | ESCAPE WITH ROMEO
DER FLUCH | XOTOX | BLOODSUCKING ZOMBIES FROM OUTER SPACE
DIVE | ANGELS & AGONY | EWIGHEIM | WHISPERS IN THE SHADOW
CRYO | THE DEVIL & THE UNIVERSE | MANTUS | LAURA CARBONE
XMH | ONE I CINEMA + weitere Künstler + Rahmenprogramm 

Donnerstag, 28. Januar 2016

Dark Music Festivals 2016 - EBM - Gothic - Industial - Electro

Dark Music Festivals 2016 - EBM - Gothic - Industial - Electro



19. März Dark-Dance, Lahr, ca. 1500 Besucher, mehr Infos...

5. März E-tropolis, Oberhausen, ca. 4000 Besucher, mehr Infos...

29. April - 04. Mai HEXENTANZ FESTIVAL, Losheim, ca. 2000 Besucher, mehr Infos...

13.-16. Mai WGT, Leipzig, ca. 21000 Besucher, mehr Infos...

01./02. Juli Castle Rock, Mühlheim, ca. 2500 Besucher, mehr Infos...

28.-31. Juli Castle Party, Bolków Castle, Poland, mehr Infos...

23./24. Juli Amphi, Köln, ca. 16000 Besucher, mehr Infos...

13./14. August Mera Luna, Hildesheim, ca. 24000 Besucher, mehr Infos...

12./13. August Schlosshof Festival, Höchstadt, ca. 2000 Besucher, mehr Infos...

042.-09. September NOCTURNAL CULTURE NIGHT, Deutzen, ca. 2000 Besucher, mehr Infos...

04.-05. November Gothic meets Klassik, Leipzig, ca. 2000 Besucher, mehr Infos...

Das Dark Munich und  Blackfield Festival finden 2016 leider nicht mehr statt :-(

Ein Festival fehlt oder Angaben stimmen nicht? bitte PM an mich

Janus Cyberblog

blog mirrow:
https://januscyber.wordpress.com/2016/01/28/dark-music-festivals-2016-ebm-gothic-industial-electro/

Freitag, 12. Juni 2015

Vorschau XI Amphi Festival 2015 in Köln am 25./26. Juli.

wieder ist ein Jahr vergangen und bereits in fünf Wochen am 25. /26.7.15 dürfen wir uns auf das diesjährige Amphi Festival in Köln freuen.

Das vergangene Festival lautete auch gleich das Ende einer Dekade ein. Der Tanzbrunnen wird nicht länger Veranstaltungsort sein. Dieses Jahr wird die LANXESS Arena und ein extra angegliederter Eventpark die Silhouette für eines der größten Gotic Festivals Deutschlands sein.

Ein wenig wehmütig darf man auf die vergangenen Jahre zurückblicken - Der Tanzbrunnen mit dem angrenzenden Staatenhaus und dem angegliederten Beachclub lieferten eine sehr ausgewogene Location die uns viele schöne Erinnerungen bescherte. Allerdings mussten viele Kompromisse eingegangen werden um das Event überhaupt stattfinden zu lassen. Zuletzt war zudem fraglich ob das Staatenhaus aufgrund von Umbaumaßnahmen überhaupt genutzt werden könnte. Daher entschied man sich für den Umzug.
Der neue Veranstaltungsort ist auf Events dieser Größe ausgelegt, hat noch Wachstumspotential was die Besucherzahlen angeht und bietet zudem eine hervorragende Infrastruktur. Die angrenzenden kostenlosen Parkhäuser gestalten die Anreise und direkte Nähe noch einfacher. Ebenso muss deutlich weniger auf Lärmbelästigung der Anwohner Rücksicht genommen werden. Entsprechend wurde der Ablaufplan deutlich erweitert, so dass die Bands bis weit nach Mitternacht auftreten können. In der Halle direkt und im angegliederten Amphi Eventpark wird es eine Bühne für die Live Auftritte geben. Lesungen und Rahmenprogramm finden weitestgehend auf der zweiten Open Air Bühne statt. Zur besseren Orientierung gibt es hier einen Übersichtsplan.



Ebenso soll es ein ausgeweitetes und preisgünstigeres Gastronomieangebot geben. Die Erwartungen und Ankündigungen sind also hoch. Ich würde mich freuen wenn die Realität dann auch mithalten kann. Ein wenig skeptisch bin ich ja doch ob sich das bisherige gemütliche aber urbane Flair der Veranstaltung im Rahmen dieser auf Großveranstaltungen ausgelegte Location erhalten kann. Das ist die Aufgabe die der Veranstalter stemmen muss. Denn nicht immer ist Masse – klasse.

Genug der Skeptischen Töne – manchmal muss Veränderung einfach sein und auch dieses Amphi bietet alle Voraussetzungen wieder ein großer Erfolg zu werden. Bei den vielen hochkarätigen Szenegrößen ist wieder für jeden Geschmack etwas mit dabei und man darf schon man beginnen seinen persönlichen Timetable zu erstellen.

Der Ablaufplan ist hier abrufbar.

DAF - THE MISSION - AND ONE – GOETHES ERBEN – AGONOIZE – THE BIRTHDAY MASSACRE - SAMSAS TRAUM – WELLE:ERDBALL – THE CRÜXSHADOWS – [:SITD:] - DAS ICH – WESSELSKY – FRONT 242 –ZERAPHINE – NEUROTICFISH – DIORAMA – S.P.O.C.K - STAHLMANN – [X]-RX – QNTAL – COMBICHRIST - ROME – RABIA SORDA – THE CREEPSHOW - INKUBUS SUKKUBUS – VNV NATION - LEBANON HANOVER – CENTHRON – PATENBRIGADE: WOLFF - DARKHAUS – SCHÖNGEIST – OOMPH! - HENRIC DE LA COUR – DER TOD (DEATH COMEDY) - CHROM – DER FLUCH – FOLK NOIR – EUZEN – SONJA KRAUSHOFER – ÆON SABLE – DIARY OF DREAMS - THE DEVIL & THE UNIVERSE – POKÆMON REAKTOR – ALEXANDER KASCHTE - CHRISTIAN VON ASTER + Rahmenprogramm - Moderation: DR. MARK BENECKE | DER TOD

Also viele tolle Acts auf die man sich freuen darf. 

Weitere Infos gibt es auf den Offiziellen Seiten.

Offizielle Festival Webseite: www.amphi-festival.de 
Ticketlink: www.amphi-shop.de
Facebook: www.facebook.com/amphifestival 

Also nicht mehr lange, dann geht es los – man sieht sich in:



Janus Cyberblog

Freitag, 1. August 2014

X. Amphi 2014 , Die Jubiläumsausgabe

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Zum 10. Mal öffnete das Amphi Festival am 26./27.07 2014 seine Pforten und bereits zum 9. Mal am Kölner Tanzbrunnen. (Und wer jetzt als Unwissender vor Neugier fast platzt – das erste fand in Gelsenkirchen im Amphitheater statt – ich hoffe es hat Klick gemacht ;-) .
Mittlerweile hat sich über die Jahre der organisatorische Ablauf hervorragend eingespielt, die Infrastruktur ist bestens organisiert. Anregungen und Verbesserungsvorschläge wurden soweit machbar immer umgesetzt. Die Folge: Ein Wohlfühl-Ambiente bei dem man sich ganz relaxed auf die Musik/Bands einlassen kann, Freunde und Bekannte aus der Szene trifft, neue Trends entdeckt und am abwechslungsreichen Rahmenprogramm teilnehmen kann.
Einzig mir bekannte begründete Kritik sind die oft thematisierten Preise der Gastronomie. Ich will aber darüber nicht zum X-ten Mal schreiben. Das ist einfach dem Konzept der Location Tanzbrunnen geschuldet. Damit muss und kann man für diese zwei Tage durchaus leben.

Das Wetter meinte es diesmal an beiden Tagen sehr gut mit den jeweils 16000 Anwesenden. Kein Regen und bei leichter Bewölkung bis zu 27°C. Ideales Festivalwetter also und entsprechend gut war die Stimmung der Besucher. Das Rondell zentral im Tanzbrunnen wurde wegen der Shop-Aufgabe von X-tra-X diesmal als Sitz- und Aufenthaltsmöglichkeit genutzt, was ich durchaus entspannend empfand, da man hier fast immer einen Platz ergattern konnte und von zentraler Stelle einen wunderbaren Überblick über das Geschehen hatte. Ansonsten hat sich wenig verändert. Die Bandauftritte fanden auf der Hauptbühne und im Staatenhaus statt und das Rahmenprogramm im Theater. Im Freigelände fand sich das vielfältigen gastronomischen Angebot sowie die Möglichkeit in den zahlreichen Shops das ein oder andere Accessoire oder Kleidungsstück für sein Outfit zu ergattern. Das großräumig angelegte Cafe im Staatenhaus mit seinen vielen Sitzgelegenheiten lud zu einer kurzen Pause ein und war ideal geeignet die vielen vorbeiziehenden Besucher zu beobachten. Wer ein wenig Zeit mitbrachte (je nach Band mitunter eine längere Schlange) hatte hier auch die Möglichkeit ein Autogramm seiner Lieblingsband zu bekommen.

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Diesmal waren wir zu zweit auf der Jagd nach Schnappschüssen und Fotos besonders origineller Besucher. Wie immer war die Kreativität bei der Gestaltung der Kostüme aus allen Gothic Stilrichtungen enorm. Das sollte dann auch mit einem schönen Foto belohnt werden. Ausnahmslos freuten sich die Teilnehmer wenn wir sie auf ein Foto ansprachen. Ich hoffe wir konnten dazu beitragen, mit den festgehaltenen Eindrücken das Amphi-Flair ein wenig einzufangen.

Hier nochmal die Links:

BESUCHER FOTOS

BAND FOTOS

Erwähnenswert ist die Begegnung mit der sicherlich ältesten Teilnehmerin des Festivals, die stilecht mit Amphi-Shirt gekleidet mit ihrem Rollator auf Tour war. Foto findet Ihr weiter unten im Bericht. Nach eigener Aussage 80 Jahre alt - Respekt .... da stehen uns, um da mitzuhalten, dann auch noch ein paar Amphis bevor.

Trotz des Wegfalls des angeschlossenen offiziellen Campingplatzes im Kölner Jugendpark (wegen neuer behördliche Auflagen) war das Amphi auch dieses Jahr wieder ausverkauft. Alternative Campingmöglichkeiten sind zwar möglich, aber nicht in unmittelbarer Nähe zur Location. Das ist schade, denn es trifft vor allem das jüngere Publikum, das sich die Hotelpreise in Köln nicht unbedingt leisten kann. Apropos Hotel: in den letzten Jahren haben wir so ziemlich jedes Hotel in Laufnähe des Amphi ausprobiert. Sollte jemand diesbezüglich eine Empfehlung brauchen (Lage, Preis/Leistung) einfach mal melden.

Eine kleine Geschichte am Rande: dieses Jahr hatten wir während des Frühstücks eine ältere Servicekraft die alle anwesenden Gäste (fast alle in schwarz) auffallend strahlend und herzlich bediente. In einem kurzen Gespräch erzählte er, wie positiv er das jährliche Amphi-Wochenende und die Offenheit der Gäste empfindet. Ähnliche Begebenheiten gibt es immer wieder. Das nur nebenbei, da so oft ein falsches Bild der Szene in der Öffentlichkeit mit vielen Vorurteilen existiert.

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Auch dieses Jahr war wieder festzustellen wie international sich das Publikum zusammensetzt. Sei es beim Fotografieren mit anschließendem Smalltalk oder einfachem Aufschnappen von Gesprächsfetzen der Gruppe nebenan. Überall waren vielfältige Sprachen zu hören. Engländer, Franzosen, Belgier, Niederländer, Skandinavier, Russen, Ukrainer, Italiener uvm. konnte ich ausmachen. Ich finde es toll, dass das Amphi international so bekannt geworden ist. Irgendwie ist es ja auch ein wichtiges Aushängeschild der deutschen Gothic Szene. Die Location in Köln mit der hervorragenden Infrastruktur ist dafür wie geschaffen und trägt positiv zu dieser Entwicklung bei.

Bands:
Durch die Vielzahl der parallel stattfindenden Auftritte war es nicht immer einfach alles mitzuerleben. Oft teilten wir uns auf um überall dabei zu sein.

Phosgore
gleich richtig zur Sache ging es mit Phosgore im Staatenhaus. Als Ersatz für Eisenfunk nachnominiert sicherlich eine sehr gute Wahl. Extrem tanzbar, mitreißende Beats und viele technoide Elemente prägen diesen Sound. Vorwiegen als DJ aktiv, ist Phosgore seit mehreren Jahren auch mit eigenen Kompositionen aktiv. Mir noch relativ unbekannt lieferten Flo und Sonja ein gelungenes Amphi-Debut ab.

Midge Ure
Spielte natürlich die Klassiker von Ultravox aber auch von Visage „fade to gray“ usw. Alles mit hohem Retro-Faktor.... ja das waren damals noch Zeiten in unserer Jugend....

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Front 242
Kaum begonnen wars erst mal auch schon wieder vorbei. Technische Probleme veranlassten die Band während des ersten Songs mit einem knappen Satz von Frontmann Daniel B, so nach dem Motto „it‘s impossible“, ohne weiteren Kommentar die Bühne zu verlassen. Ratlosigkeit bei den Fans und langes Warten bis zumindest die Amphi-Moderation (In Form von Schöngeist Frontmann Timur Karakus) nach einer gefühlten Ewigkeit eine kurze Erklärung abgab, dass an dem Problem gearbeitet werde. Tatsächlich, als man quasi schon nicht mehr damit rechnete, ging es wieder weiter. Richtige Stimmung kam nicht mehr auf und die verlorene Zeit konnte natürlich nicht nachgeholt werden und überpünktlich war dann bereits 5 Minuten vor der behördlich verordneten Deadline auch Schluss. Fazit: Enttäuschend. Im Nachhinein stellte sich raus, dass das Problem von einem defekten bandeigenen Mischpult ausging. Per 242 Webseite entschuldigte sich später die Band bei den Fans. Trotzdem fand ich die Aktion unprofessionell. Probleme können immer auftreten – dafür hab ich Verständnis – nicht unbedingt aber über die Art von 242 dies zu vermitteln. Da haben sich meine früheren Helden nicht mit Ruhm bekleckert....

Centhron
WOW! lasst uns gemeinsam die Köpfe schütteln... keiner kann das besser als die Industrial Headbanger von Centhron. Die Band gehört aktuell zu meinen Lieblingsacts und entsprechend gut kenne ich die Stücke. Extrem mitreißend war dann auch ihr Auftritt. Von harten Bässen zum zwangsweisen Mittanzen und Mitsingen animiert hielt meine durch eine Erkältung bereits angegriffene Stimme auch nur 4 Lieder bis sie kaum noch vorhanden war. Klasse wars trotzdem...

Hocico
Selbst Hocico, der immer so martialisch daherkommt muss eindeutig Humor haben. – Diesmal brachte er für den ersten und letzten Song eine traditionell mexikanische Mariachi Combo mit passenden Gewändern und Instrumenten mit. Seine 666 geschminkten Companieros trällerten dann auch stilecht ein „la cucaracha“ daher, während Erk die mexikanische Flagge schwenkte. Sein Konzert war wie immer geprägt von seiner zornig aggressiven Ausstrahlung, den mitreißenden Beats und seinem verzerrten aber eingängigen Gesang. Lässt sich kaum beschreiben, aber das Ergebnis reißt einen immer wieder mit.

Noisuf-X
Diesmal im Trio (bei ihren letzten Auftritten nur zu zweit) heizte Jan Loamfield als Opener am Sonntag den anwesenden Fans so richtig ein. Es gibt kaum eine Musik die so zum Mittanzen animiert wie seine. Gerade bei Stücken wie „Warning“ oder „Hit me Hard“ ist Gegenwehr zwecklos

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Lord of the Lost
hat sich fest etabliert. Richtig guter und eingängiger/melodiöser Dark-Rock. Dazu eine richtig gute Bühnenpräsenz und meines Erachtens auch Starpotential.... Hat mir gut gefallen.

Neon Judgement
Der Song - Chinese Black - vor 25 Jahren auf fast jedem EBM-Sampler zu finden ...sicherlich auch noch irgendwo in meinem verstaubten CD Regal. Live noch nie gesehen war der Auftritt für mich auch so ein Retro-Höhepunkt des diesjährigen Amphi. Die restlichen gespielten Songs waren ok, aber leider auch nicht mehr....

Blutengel mit Monument Orchester 
Ja, es war beeindruckend, eben sehr klassisch ...und auch gefühlt monumental. Der Anfang dieser Entwicklung begann für Blutengel auf dem Gothic meets Klassik Festival Ende 2012 in Leipzig. Ich glaube Chris war von dem positiven Feedback und den ergreifenden Eindrücken dieses Events selbst überrascht und schwer beeindruckt. Das zumindest kann man folgern wenn man die anschließende Entwicklung von Blutengel verfolgte. Aktuell bestimmt das klassische Element sein Programm und beschert allen die damit noch nicht in Berührung gekommen sind eine gelungen beeindruckende Abwechslung. Ein wenig wehmütig erinnere ich mich aber auch an die früheren Bühnenshows und den unverwechselbaren düsterpoppigen Originalsound der Blutengel eigentlich ausmacht. Nebenbei positiv aufgefallen ist mir der stimmliche Fortschritt von Chris. Es gab diesbezüglich diesmal kaum Schwächen.

Mono Inc
da fasse ich mich kurz, bevor ich was Falsches sage. Das Kinderlied "heile heile Segen" geht gar nicht – Ich muss mich schon fast fremdschämen für alle die mitgrölen. Sonst aber solide gemacht, souverän wie immer nach alter Manier die Fans mit den älteren Liedern auch mitgerissen und begeistert. Selbst ohne den Passenger ;-), Das Trommelsolo wie immer ein Highlight. Seine Stimme empfand ich etwas heiser, da gings ihm vielleicht wie mir.

Die Krupps
hatten anfangs auch technische Probleme, die aber kurzeitig behoben wurden - auch ohne mit theatralischem Abgang gleich die Bühne zu verlassen... was sich Jürgen Engler, der Sänger von den Krupps verbal mit einem kleiner Seitenhieb auf 242 auch nicht verkneifen konnte zu erwähnen. Ansonsten souveräne Vorstellung

Rotersand 
schafften es erneut mit ihrem melodiösen Synthpop gepaart mit prägnanten Beats und Synths die Halle zum Mittanzen zu animieren. Die gespielten Tracks waren klug gewählt und repräsentierenden eher die schnelleren Stücke aus ihrem Repertoire. In Summe einfach klasse was die zwei Jungs da ablieferten.

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Mesh
Für mich ein absolutes Highlight, und mit dieser Meinung schien ich nicht der Einzige zu sein. Bereits mit dem ersten Song den Mark Hockings mitten aus dem Publikum vom Mischpult aus präsentierte, fing er seine Fans ein. Britischer Syntpop der 1. Kategorie mit absolutem Ohrwurmfaktor.

Solar Fake
Waren bereits beim letzten Amphi mit dabei. Ihre Musik findet von Jahr zu Jahr mehr Liebhaber. Gespielt wurden ihre Hits sowie einige Stücke vom aktuellen Album.

The Klinik
Sehr speziell – so kann man die Musik kurz beschreiben. „Black Leather“ fand ich vor 20 Jahren eines ihrer besten Lieder und daher freute es mich es einmal live zu hören. Für viele der anderen Songs muss man heute leidensfähig sein und experimentelle elektronische Musik sehr mögen. Damals war er seiner Zeit weit voraus. Marc Verhaeghen ist auf jeden Fall einer der Vorreiter des Industrial, da er beispielsweise was den Gesang betrifft schon immer mit Verzerrern gearbeitet hat.

APOP (Apoptygma Berzerk) 
Synthpop vom Feinsten...Auch diese Band hat im Laufe der Zeit schon viele gute Lieder hervorgebracht. Alle wurden professionell und routiniert präsentiert. Vor allem aber Kathys Song - da bekomme ich immer Gänsehaut…

Eisbrecher
Man kann sagen was man will, auch wenn ich die Testosteron gesteuerte Art von Alex nicht gerade prickelnd finde - er rockt die Bude ja schon richtig gut. Das große Repertoire an konzerttauglichen Hits tut das übrige. Er liefert eine tolle Show ab, und die in warme Abenddämmerung gehüllte Location bot eine einmalige Kulisse. Der gesamte Platz war komplett mit Menschen gefüllt, die die besondere Atmosphäre miterlebten.

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Fazit: 
Traumhaftes Festival-Wetter, wie bestellt für die Amphi Jubiläumsausgabe. Super Musik, für jeden was dabei und wie sagten unsere belgischen Newbies so treffend: relaxed cooles Publikum bei toller Atmosphäre. Das war das Amphi 2014.

Schön auch, dass es unseren diesjährigen insgesamt vier skeptischen Amphi Debütanten so gut gefallen hat. Das freut uns natürlich vielleicht seid Ihr ja irgendwann wieder mit dabei.

Danke an alle Leser des Berichtes, denn wer beim Lesen bis zu diesen Zeilen gekommen ist, den muss es tatsächlich interessiert haben.

Also man sieht sich - irgendwann – irgendwo auf einer Veranstaltung - aber spätestens auf dem Amphi am 25./26. Juli 2015 wieder.

 Janus Cyberblog

Montag, 28. Juli 2014

Amphi Festival 2014 - Fotos und Bericht

Amphi Festival 2014 - Fotos und Bericht

 

Das war ein phantastisches Amphi 2014 Festival! 
Fotos sind ab sofort online:

BESUCHER FOTOS

BAND FOTOS

und der Bericht folgt in den nächsten Tagen....

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This was a phantastic Amphi Festival 2014! 
Pictures are now online:

VISITOR PICTURES

BAND PICTURES

and the report will follow the next days.... 


Janus Jyberblog

Montag, 9. Juni 2014

Festivalbericht WGT 2014 Leipzig

Da ich selbst nicht mit dabei sein konnte möchte ich mich bei ObscuraLuce & Team bedanken die exclusiv für mein Blog einen lesenswerten Bericht mit Fotos über das WGT 2014 verfasst haben - DANKE!

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WGT Tag 1
Man sollte es kaum glauben: mein erstes WGT! Das programm ist riesig und es fällt schwer, sich zu entscheiden. Zu groß ist das angebot, da hilft es nur vorab 'must haves' zu definieren, und sich ansonsten einfach treiben zu lassen. Der freitag beginnt mit anstehen für die bändchen gefolgt vom einkaufen für das viktorianische picknik. Die stadt ist am späten vormittag des ersten tages bereits deutlich schwarz eingefärbt. Es gibt schon viel zu bestaunen, die bevölkerung verschanzt sich schon mal gern in der straßencafés, die kamera immer bereit, das unglaubliche einzufangen. Nach einem kleinen bummel durch die stadt trieb es uns zur moritzbastei. Hier herrscht mittelalterliches treiben mit viel kunsthandwerk, edlem schmuck und leckeren speisen, in einem zelt lassen wir uns professionell ablichten. Mit dem bus geht es weiter zum clara zetkin park. Hier findet die wohl bekannteste schau der szene statt: das viktorianische picknik. Die kostümierungen sind einzigartig, unvergleichbar, faszinierend. Vor allem wenn pärchen oder ganze gruppen sich thematisch aufeinander abgestimmt haben. Auch hier viele zaungäste, muggles, die einen blick über den zaun in eine bunte fantasiewelt erhaschen wollen. So teilen sich hier friedlichen normale familien mit kindern, alte ehepaare und die schillernde welt der bunten, nicht immer ganz eingeschwärzten paradiesvögel den wunderschönen park mit altem baumbestand und kleinen seen. Romantik pur, erinnerungen an längst vergangene zeiten werden wach. Damen in roben aus dem 18. jahrhundert mit riesen reifröcken unter ausladenden empire kostümen, männer in frack, zylinder mit gehstöcken. jugendstil, romantik, steampunk - alles ist vertreten. Es bilden sich trauben von fotografen um die ausgefallensten erscheinungen. Sehen und gesehen werden. Nach längerem fußmarsch und ein paar straßenbahn stationen kommen wir schließlich im kohlrabizirkus an. In der eigentlichen eissporthalle wird ebm vom feinsten angeboten: rotersand, sitd und hocico haben sich angekündigt. So konnte der kontrast im outfit nicht deutlicher sein: liebliche erscheinungen werden hier durch eher martialische elemente ersetzt. Der eine oder andere cyber ist auch auszumachen. Die ernüchterung bei der einlasskontrolle: mit unserer großen kamera mit wechselobjektiv dürfen wir nicht rein! Also mit der tram wieder zurück zum bahnhof wo unser auto steht - und dann mit dem auto wieder zum kohlrabi. Von rotersand bekommen wir so nur noch drei vier lieder mit. Das publikum geht mit, die halle ist ziemlich voll, im saal wie auf der bühne hat man spaß! Nach kurzem umbau geht es im wunderschönen kuppelbau weiter mit [:SITD]. Nach eingangs kurzem technischen Problem steuert carsten jacek in gewohnter Manier mit seinem druckvollen Gesang durch harte electrobeats. Wir können nicht allzu lange bleiben und verabschieden uns Richtung Agra halle. Die agra halle besteht aus mehreren hallen, die tagsüber zum großen teil als Shopping mall genutzt werden und ein aussergewöhnliches Spektrum an nicht nur Kleidung sondern auch pikantem Zubehör aus der SM Szene angeboten wird. Um das Gelände erstreckt sich ein riesiger gut gefüllter Campingplatz. Doch wir sind für apotygma berzerk hier. Die Norweger um stephan groth haben ja nun schon einige Jahre bühnenerfahrung auf dem Buckel. So führten sie auch hier sehr routiniert durch das Programm, das alte Klassiker wie auch neueres wie Major tom zu bieten hatte. Der Sound war für meine begriffe extrem laut und hart, so dass ich mich ans hintere ende der halle, die inzwischen bestimmt eine Temperatur von 40 grad hatte, zurück zog.

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WGT Tag 2
Nach kurzer nacht machen wir uns nach einem ausgiebigen frühstück auf unserer hotelterrasse auf, Richtung Innenstadt. Der planet brennt und die Temperatur liegt schon bei 30 grad. Wir gehen ins Museum und zwar in die Stasi unterlagenbehörde. Da unsere gruppe aus drei ehemaligen DDR bürgern besteht, wird die Ausstellung 'Kinder der nacht - unangepasst und überwacht' besonders lebendig. Neben vortragen finden sich hier vor allem verhörberichte und Fotos der 'delinquenten' Man kann in alten Akten stöbern, Filmmaterial ansehen, das die Methoden der Stasi deutlich macht und sich einen teil der Müllsäcke mit geschreddertem aktenmaterial ansehen, das noch in mühe voller kleinstarbeit zusammengesetzt und gesichtet werden soll. Vor dem Museum kommen wir mit dem Drummer der band 'joy of life' ins Gespräch, die am tag zuvor ihren auftritt auf dem WGT hatte. Auch er zeigte sich sehr beeindruckt von der Ausstellung und überhaupt vom wilden Osten. Er ist nun schon zum dritten mal aus london nach Leipzig angereist Es ist so heiß, wir suchen uns durch das dichte Gedränge in der Innenstadt ein schattiges Plätzchen in einem eiscafe. Nach der Stärkung zieht es uns nochmal zur moritzbastei mit seinen mittelalterlichen verkaufsständen. Auch hier ist das Angebot an fantasievollen Fotomodellen riesig: wir setzen uns in den schatten und lassen die illustren Figuren an uns vorbei defilieren. Nach kurzem einkaufs stop sind wir wieder im Clara zetkin park und veranstalten ein kleines Picknick am Ufer der Elster und lauschen den fernen klängen der livebühne im park. Nach der stärkung gehen wir den klängen nach und landen bei ewigheim, einer dark metal band aus Thüringen. Wunderschöne tiefe stimme und eingängige gitarrenrythmen. Dann schweben die Untoten über die parkbühne, eine dark band um die Sängerin und Künstlerin grata Csatlós. für mein empfinden passen weibliche stimmen nur selten in die die schwarze musikszene. Das ist einfach zu zart und auch bei den untoten nicht anders. Zum glück haben sich inzwischen ein paar wolken vor die erbarmungslose sonne gestellt, was allerdings nur wenig linderung vor der hitze bedeutet. Wir fahren weiter ins NonTox LE, wo noisuf x erwartet wird. Quasi im vorgarten dieses nachtclubs geben jan L und kollege ein mitreißendes konzert vor ca 700 cybers gemäß dem motto 'deutschland braucht bewegung'. Diese kommt auch nicht zu kurz und zu Hits wie Warning, hit me hard oder click click geben die EBM jünger trotz immer noch hohen Temperaturen dieser Leipziger nacht alles. Vollkommen erschöpft machen wir uns im anschluss wieder zurück in die innenstadt wo uns ein kontrastprogramm erwartet wie es nicht größer sein könnte: im städtischen kaufhaus, einem ehemaligen messehaus, gibt es in einem der gewölbekeller des lichtdurchfluteten stadtpalais, ein schmankerl der extraklasse. exklusive ausstattung, wallende stoffbahnen, arkaden, kronleuchter mit brennenden kerzen, canapes mit großen kissen, viedeoleinwände mit historischen szenen aus ludwig XVIII filmen, eine galerie über der dunklen tanzfläche - all das lädt ein zur dunkelromantischen nacht. Die musik spährisch schwarz, dunkel, romantisch, ruhig und langsam. Man erscheint in wallenden historischen gewändern und bewegt sich dezent. Wenn auch musikalisch nicht mein geschmack getroffen wurde, man muss das einmal gesehen haben. Müde fallen wir ins bett.

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WGT Tag 3

Ein neuer tag erwacht, dieser tag soll noch heißer werden. Doch lieber an den See fahren? Nein, unser Auftrag lautet anders und da darf keine schwäche gezeigt werden. Doch wir lassen es ruhiger angehen. Temperaturen von 37 grad lähmen doch etwas. Shoppen steht erstmal auf dem programm. So fahren wir zur agrahalle, die eine halle ist komplett dem verkauf von Kleidung, Schuhen, schmuck, fetisch, accessoires und Musik verschrieben. Die Auswahl ist enorm. Es gibt so viel zu sehen und zu bestaunen. Viktorianische roben und installationen, hörner für den kopf, fantasievolle Korsagen, schwere mit nieten überladene Gürtel, Perücken, gewagtes Schuhwerk und nicht zu vergessen die sonderlichen medizinischen Instrumente auf dem SM stand. Wir ziehen weiter ins heidnische Dorf mit seinem mittelalterlichen treiben: musik, handwerkskunst, leckere Spezereien und die Jungfrauen Versteigerung lassen uns teil einer vergangenen zeit werden. Es ist voll und wir schieben uns durch die menge, machen eine längere pause und sind dankbar für den Baumbestand, der uns reichlich schatten spendet. Wir wollen nochmal zurück in die Innenstadt und nehmen dort angekommen ein leckeres spaghettieis ein, dankbar sind wir für den riesigen Ventilator, der auch feine Wassertropfen versprüht. So lässt es sich aushalten. Über den markt geht es dann ins darkflower, einem schwarzen musikclub. Hier gab es wohl einen release party des neuesten Albums von lord of the lost. Leider ist die band schon wieder weg als wir ankommen. Musiktechnisch wird hier eher NDH geboten, was wir bis jetzt noch gar nicht hatten. Unser plan ist, Richtung Kohlrabizirkus aufzubrechen. Hier werden einige Highlights erwartet. Als wir eintreffen spielt noch metroland aus Belgien, einer von Kraftwerk inspirierten elektroband. Und so ähnlich klingen die beiden Herren auch. Die musik macht lust auf mehr und ich werde mich im nachgang zum festival hier tiefer einhören. Die halle füllt sich zusehends, denn jetzt werden chrom erwartet. Es ist so schön zu sehen, wie sich diese band inzwischen fest etabliert hat und eine breite Anhängerschaft vorweisen kann. Ihr auftritt mein persönliches Highlight. Kraftvoll, romantisch, melodisch, tanzbar, sehnsüchtig. Es werden Klassiker wie loneliness, losing myself oder Memoires gespielt. Ich schwelge bis zum Schluss dahin und bin ganz vorne dabei. Die Jungs arbeiten momentan an einem neuen Album und wir konnten bereits ein Lied davon hören, das durchaus Lust auf mehr macht. Danach kamen die old Stars von solitary experiments auf die Bühne, die ihr gewohntes Programm routiniert abspulten. Ich bin nur teilweise dabei, ich habe die Jungs um dennis schober erst vor wenigen Wochen live gesehen. So nutze ich die Chance mich vor der halle auf eine der wenigen Bänke zu setzen und bei einem kühlen Getränk mit anderen ins Gespräch zu kommen. Ich treffe auf menschen, die bereits seit 7 bzw. 13 Jahren regelmäßig zum WGT pilgern - und auch vorhaben das weiterhin zu tun. Ich lausche gespannt, wie sich das Festival über die Jahre immer mehr vergrößert hat, professioneller aber natürlich auch kommerzieller wurde. Als anne clark drinnen anspielt und weitere menschen massen in die halle strömen, zieht es mich auch kurz in die halle, um, wie es einer meiner gesprächspartner sagte, der Großmutter von uns allen zu lauschen. Ja, es werden Szenen der Vergangenheit wach, wenn ich auf dieses Relikt meiner Jugend treffe. Ich freue mich für sie, dass die schwarze Szene sie nach einigen Jahren in der Vergessenheit wieder entdeckt hat und sie doch inzwischen jedes Jahr hier in deutschland zu sehen ist. Dennoch werde ich mit den neuen Überarbeitungen ihrer Klassiker wie sleeper in metropolis nicht warm. Zu viel hat sich der Titel vom original wegentwickelt, was ihr gutes recht ist und ich auch bewundere. Viele Künstler, die seit Jahrzehnten aktiv sind spielen ihre Hits immer gleich, wie fantasielos. Anne clark hat sich hier weiterentwickelt und überzeugt auch heute noch durch unaufgeregte, intensive Präsenz.

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Fazit:
in Abgrenzung zum Amphi und Mera Luna  hat das WGT seinen eigenen Reiz, da es über die ganze Stadt verteilt ist. man pilgert - meist per Tram - durch die Stadt und kommt mit vielen - nicht nur schwarzen - Leuten ins Gespräch. es herrscht viel Toleranz auf beiden Seiten. wir sind auf jeden Fall nächstes Jahr wieder dabei!

ObscuraLuce