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Montag, 13. November 2017

Check - Boytronic - Jewel




Ja es ist schon etwas her, dass man den Namen Boytronic vernommen hat. In Erinnerung vorwiegend verbunden mit Ihrem Megahit „YOU“ aus dem Jahre 1983 als sie zu den besten deutschen Vertretern der Syntypop Welle gehörten. Vorwiegend in den Achtzigern und Neunzigern produzierte die Band etliche Alben bis es 2006 mit dem letzten Longplayer „Dependence“  still um die Formation wurde.

Um so überraschender ist jetzt in mehrfacher Hinsicht jetzt das Comeback. Einerseits verwundert die Lange Zeitdauer seit ihrem letzten Album – die Jungs wollen es wohl jetzt noch einmal wissen – andererseits überrascht auch das herausgekommene phänomenale Ergebnis.



Tracklist:
1. Time After Midnight
2. The Universe
3. Mad Love
4. Share
5. My Baby Lost Its Way
6. Jewel
7. Dark Passion
8. Free To Love
9. Big Hands For The Dreamers
10. Disco City
11. New Year‘s Day

„Jewel“ hat kaum Schwächen – die Zusammenstellung ist gelungen und sehr ausgewogen – tolle Melodien und die sehr eingängige Stimme des neuen Sängers James Knights kombiniert mit schönen vielen Syntpop Samples verzaubern und ziehen einen gleich in Ihren Bann.
Gelegentlich kann man sich des Eindrucks nicht verwehren Sequenzen aus alter Depeche Mode Songs zu vernehmen. Ein wenig Retro Charme ist definitiv mit dabei und sicher auch gewollt  – der ein oder andere Track hätte so auch in den Achtzigern funktioniert - aber das Ergebnis stimmt einfach und ist auch heute wunderbar hörbar.

Meine Lieblingssongs sind „Time after Midnight“, das wunderschöne melancholische „My Baby Lost Ist Way“, das düstere „Dark Passion“ und zuletzt “New Year‘s Day“



Fazit: Ein tolles ausgewogenes Album. Nach mehrmaligen Anhören wird zwar doch eine kleine Schwäche des Albums erkennbar. Ihm fehlen ein wenig die Ecken und Kanten, vielleicht auch die große Innovation. Aber vielleicht ging es darum auch gar nicht – sondern einfach nur um wunderschönen Synthpop – und dieses Ziel wurde erreicht.  Daher ist das Album für mich eines der besten Synthpop Alben 2017. (9/10)

Janus Cyberblog


Mirrow: https://januscyber.wordpress.com/2017/11/13/check-boytronic-jewel/

Mittwoch, 31. Mai 2017

Check - OMNIMAR - Poison

Check - OMNIMAR - Poison



Die russische Independent Szene wächst und gedeiht was man an der Vielzahl von Veröffentlichungen aus allen Gothic Stilrichtungen erahnen kann. OMNIMAR  ist einer der vielen Bands die in den letzten Jahren dabei entstanden ist. OMNIMAR selbst gehört dabei schon zu den etablierten Vertretern und ist bereits seit 2011 aktiv. Aktuelle Bandmitglieder sind Maria Mar, Alex Vrt und Oleg Xaler. 

Am 18.5.17 wurde das neue Album "Poison" released. Während vergangene Werke in russisch, sogar teilweise in deutsch gesungen werden wird das neue Werk komplett in englisch dargebracht und wurde von Dark Tunes professionell produziert.

Wirklich gelungen und, etwas synthpoplastig, und sehr tanzbar ist der Track "Boom Boom" zu dem auch gleich ein Video released wurde.





hier die gesamte Trackliste:

1. Poison (1:40)
2. I Go On on My Own (4:06)
3. Out of My Life (5:55)
4. I Wanna Know Now (4:15)
5. Boom Boom (3:25)
6. 40 Steps (4:45)
7. Jimmy (3:25)
8. Sadizm (English Version) (3:39)
9. Happy Ending (4:12)
10. Hungry (3:19)
11. Release Me (3:54)

Bereits im Dezember wurde "Out of my Life" ausgekoppelt


Inzwischen ist das Album direkt auf Platz 8. der DAC (Deutsche Alternative Charts) eingestiegen.
Meines Erachtens verdient.  Abwechslungsreiche Tracks mit Ohrwurmcharakter - professionelle Videos.

Aber fast schon ein wenig zu perfekt und glatt.  Für meinen Geschmack hätten noch ein paar Ecken und Kanten den Songs noch mehr Stärke verliehen.
Aber ich bin dennoch sicher - das Gesamtpaket kommt bereits so an. Meine Wertung (7/10)

Janus Cyberblog


Mirrow: https://januscyber.wordpress.com/2017/05/31/check-omnimar-poison/



Donnerstag, 15. September 2016

Check – Mesh – Looking Skyward

Check – Mesh – Looking Skyward



Die zwei Jungs aus Bristol sind inzwischen eine feste Größe in der Synthpop Welt. Sie treffen mit Ihrer Musik genau den Geschmack der stetig wachsenden Fangemeinde.  Einfache, mitreißende Beats, eingängige Melodien mit enormen Ohrwurmpotential und die einprägsame Stimme von Mark Hockings schaffen den unverwechselbaren MESH Stil.

Drei Jahre nach ihrem herausragenden  Album „Automation Baby“ liefern Mark Hockings und Richard Silverton jetzt ihr neues Werk  - „Looking Skyward“ab. Darin enthalten die daraus bereits im Sommer ausgekoppelte Single – Kill Your Darlings.
Bereits der erste Track - My Protector – ist ein perfekter Einstieg ins Album. So kennt und erwartet man Mesh. Tactile und The Last One Standing sind schön anzuhören können aber nicht überzeugen. Gilt leider auch für The Traps We Made. Alles einen Tick zu soft und weichgespült.



Ganz anders wieder Kill Your Darlings – Nicht ohne Grund bereits im Vorfeld ausgekoppelt – gehört zu den besten Stücken des Albums – gewohnt gut.  Runway – Interessant – aber musikalisch sehr eintönig. Gilt eigentlich auch für Before this World Ends – dennoch punktet die  Ballade mit der tollen Stimme von Mark. Ansonsten erwähnenswert noch the Fixer mit einer tollen Mischung aus eingängiger Melodie und mitreißenden Beats.

Ausreißer, also ganz schlechte Songs gibt es gar nicht. Alles ist sehr glatt und angenehm hörbar. Aber genau das ist auch die Schwäche des Albums. Bis auf die oben positiv erwähnten  Songs plätschert Song für Song ohne großen WOW-Faktor vor sich hin.

Tracklist:
1. My Protector
2. Tactile
3. The Last One Standing
4. The Traps We Made
5. Kill Your Darlings
6. Iris
7. Runway
8. Before This World Ends
9. Two+1
10. The Ride
11. There Must Be A Way
12. The Fixer
13.
Once Surrounded

Fazit: Mesh bleibt sich mit Looking Skyward treu – Synthpop gekonnt umgesetzt, aber ohne große Überraschungen. Schön anzuhören, einige Highlights, erreicht aber nicht das Niveau und die Klasse des Vorgängeralbums.   (7/10 Punkte)

Mesh auf Tour!
Mit dem neuen Album und vielen weiteren Hits im Gepäck…

20.09.2016 Köln, Essigfabrik
21.09.2016 Zurich, X-Tra Limmathaus
22.09.2016 München, Backstage
23.09.2016 Erfurt, HSD
24.09.2016 Frankfurt, Das Bett
26.09.2016 Nürnberg, Hirsch
27.09.2016 Berlin, Postbahnhof
28.09.2016 Hamburg, Klubsen
29.09.2016 Hannover, Musikzentrum
30.09.2016 Dresden, Kleinvieh
01.10.2016 Mannheim, Alte Seilerei
02.10.2016 London, The Garage


Janus Cyberblog

Mittwoch, 23. März 2016

Check - Junksista - American Love Story (EP)

Check - Junksista - American Love Story (EP)




Normalerweise rezensiere ich selten EP‘s, aber für das hier vorliegende Exemplar mach ich gerne eine Ausnahme. Zum einen  weil aufgrund des Umfangs und der Anzahl der Titel Junksista schon fast ein kleines Album geliefert hat und zum anderen weil auf meiner Suche nach neuem erwähnenswertem selten der WOW Factor so hoch war.
Junksista produzierte dieses mini Album als Soundtrack für den Horror-Kurzfilm "American Love Story" (2015) von Regisseur Timur Örge und lies sich entsprechend von den Bilden und Stimmungen des Videos inspirieren, was sich in den einzelnen Songs abbildet. Wer sich das ganze ansehen will – das Video bette ich unten am Ende des Berichtes mit ein.


Diana aka Junksista gründete das gleichnamige Projekt 2006, dazu stieß Boog 2010 als Musiker und Produzent, Von der Stilrichtung am ehesten einzuordnen als electro Pop, kombiniert mit eingängigem Sprechgesang. Die Texte gerne sexuell provokant gewählt.– musikalisch innovativ aber immer etwas sperrig und andersartig. Tendenziell also kein Mainstream und gerade das macht den Charme von Junksista aus.
Mit American Love Story hat das Ganze noch einen Dark Touch bekommen. Sensationell ist „Trust no Bitch“. Beim Hören habe ich immer einen riesigen Club vor Augen in dem sich hunderte zu den lässigen ober doch extrem tanzbaren Rhythmen bewegen –  Zu dem Zeitpunkt hatte ich das Video noch nicht gesehen welches thematisch etwas anders argumentiert ;-)




Weitere Videos, auch von Junksista findet ihr in meiner >> EBM Dark Electro NDH Industial Gothic Videos<< Playlist


Auch die anderen Tracks des Albums sind gelungen. Rage und ist noch hervorzuheben – etwas ruhiger „Ain't Good for Me“ und sehr lässig „Constant Vibration“. Insgesamt recht abwechslungsreich obwohl Dianas Sprechgesang wie bei fast allen Junksista Songs sehr dominant prägend ist.

Tracks:
1. Trust No Bitch (4:14)
2. Rage (3:43)
3. Ego (3:24)
4. Gift (2:54)
5. Ain't Good for Me (4:15)
6. Constant Vibration (3:46)
7. The Proposal (2:43)
8. Trust No Bitch (Simon Carter Remix) (4:55)
9. Rage (Kant Kino Disco Remix) (3:47)
10. Trust No Bitch (Diffuzion Remix) (4:38)
11. Trust No Bitch (Avarice In Audio Remix) (4:31)
12. Trust No Bitch (Flesh Eeating Foundation Remix) (4:29)
13.
Trust No Bitch (Acylum Remix) (4:09)


Abgerundet wird die EP noch von diversen Remixen von „Trust no bitch“ und „Rage“. Abgesehen von der original Version, die mir doch am besten gefällt ist hier noch die fast technoide Version von Simon Carter hervorzuheben.




Fazit: Außergewöhnlich – eingängig cool – tanzbar – das gilt in erster Linie für den Song „Trust no Bitch“ –  der Dark Touch steht Junksista extrem gut – Auch sonst eine ausgewogene EP – natürlich als Soundtrack eng verbunden mit dem Kurzfilm.  Für mich eine Licht in der Dunkelheit und daher gibt es 8 von 10 Punkten.

Montag, 29. Februar 2016

Check - Blutengel "Nemesis – Best Of And Reworked"

Check - Blutengel "Nemesis – Best Of And Reworked" 



Nemesis – das ist in der griechischen  Mythologie die Abrechnung – die Göttin der ausgleichenden Gerechtigkeit. Für Blutengel steht Nemesis sinnbildlich für das Fazit, die Zusammenfassung der bisherigen Schöpfung. 
Eine Art   „Best of“ mit den Highlights der letzten 18 Jahre. Und die gewählte Zusammenstellung kann sich wirklich sehen lassen. Alle großen Hits sind vertreten. Nebenbei, hätte ich mich für Favorits  entscheiden müssen, hatte ich die nahezu gleiche Auswahl getroffen. Selbst mag ich es musikalisch ja deutlich härter und tanzbarer, dennoch war und ist Blutengel über die Jahre fester Bestandteil meiner Playlist.

Seit 1998 ist Chris Pohl nun schon Mastermind von BE. In dieser Zeit ist er weitestgehend seiner Linie treu geblieben und schafft es gleichermaßen immer wieder seine Hits zeitgemäß wirken zu lassen. Material wurde in diesen Jahren wahrlich genug erschaffen – mit über zehn Alben gehört Chris zu den fleißigsten Vertretern des Genres. Folgende Tracks haben es auf das Album geschafft:
Auf CD1 finden sich zwölf leicht überarbeitete „Reworked“ Versionen. 

1. Vampire Romance (Reworked)
2. Children Of The Night (Reworked)
3. Behind The Mirror (Reworked)
4. Soul Of Ice (Reworked)
5. Die With You (Reworked)
6. Black Roses (Reworked)
7. Lucifer (Reworked)
8. Der Spiegel (Reworked)
9. Engelsblut (Reworked)
10. Weg Zu Mir (Reworked)
11. Bloody Pleasures (Reworked)
12. Reich Mir Die Hand (Reworked)

CD 2 bietet weitere 14 Hits in Original- oder in der Symphonic Version.

1. Sing
2. Asche zu Asche
3. Save Our Souls
4. You Walk Away
5. Seelenschmerz (Symphonic Version)
6. Ein Augenblick (Symphonic Version)
7. No Eternity (Piano Version)
8. Dancing In The light
9. Soultaker
10. Nachtbringer
11. The Oxidising Angel
12. Über den Horizont
13. Krieger (Electro Version)
14. Monument

Blutengel – das ist Mainstream Düster POP – in Perfektion – Das mag ein wenig abwertend klingen, ist aber gar nicht so gemeint. Blutengel versteht es einfach immer wieder mit relativ einfachen Beats und eingängigen Melodien Gefühle und Stimmungen auf den Hörer zu übertragen und mit den Texten Geschichten zu erzählen. Und das gelingt meistens perfekt, da das Ohrwurmpotential enorm ist.


Fazit: 
War Blutengel schon immer so eine Art Einstiegsdroge in die musikalisch schwarze Szene, so hat sich das Suchpotential für Newbies mit Nemesis noch deutlich erhöht. Und das einfach durch die abwechslungsreiche Zusammenstellung der vielen Hits und Klassiker, die die Blutengel Essenz einfach auf den Punkt bringt. 
Meine Bewertung  - um den Nemesis Kreis zu schließen – liegt daher bei  9 von 10 Punkten und einer klaren Empfehlung.

Freitag, 27. Februar 2015

Check - Blutengel – Omen



Check - Blutengel – Omen

16 Jahre lang bereichern Blutengel die schwarze Szene schon mit ihrem Düster-Pop. Fast zwei Jahre nach Monument erschien am Freitag, den 13. Februar das 13. Blutengel Album OMEN, wie üblich im Label out-of-line.

Wie immer sind die Erwartungen bei den Top Acts der Szene immer etwas höher angesiedelt. Das ist der Fluch des Erfolges, denn es gilt immer besser oder zumindest gleichwertig zum bisher Erreichten zu sein und gerade bei Blutengel gibt es eine hochkarätige Historie an tollen Songs. Diesmal habe ich auch ein paar Tage länger gebraucht um mir ein Urteil bilden zu können denn nach dem ersten Durchhören war ich ein wenig enttäuscht. Die besten Stücke wurden bereits vorab ausgekoppelt, waren also schon bekannt und viel mehr Brauchbares wollte sich mir nicht gleich offenbaren. Nach mehrmaligen Hören - auch mit etwas Abstand - kristallisierte sich dann doch noch die ein oder anderen wirklich schönen Stücke heraus, welche neben den Highlights stellvertretend für dieses Album stehen werden.



Sing - absolut stark und impressiv – obwohl das Intro doch sehr an Queen We will Rock you und der Prologue an This Corrosion von den Sisters erinnert. Aber doch richtig gut gelungen und mit Abstand das beste Stück des Albums.
The siren plätschert ein wenig vor sich hin.
Wir sind was wir sind - pathetisch flacher Text aber mit musikalisch starkem Refrain und Ohrwurcharakter.
Give me – Uli Goldmann – solo mit synthetischen Geigen und Klavier – ich höre ihre Stimme immer gerne.
The War beetween us und Fire in Distance hingegen sind sehr durchschnittlich und ein wenig bezeichnend fürs Album.
Dein Gott – danke - endlich mal ein klein wenig Abwechslung mit den Synthiedrums. Erinnert mich stark an Save our Souls (Monument).
Guilty – von chris in Englisch gesungen finde ich dagegen gelungen.
Der Regen fällt – tolle gefühlvolle Ballade – geht richtig unter die Haut
Ich bin das Feuer - wieder mit Standardbeat, aber wenigstens mitreißend.
Holy Blood - voller Energie – fast schon Dancefloor geeignet. Ebenso Inside of me.
Asche zu Asche gehört zu den besten Tracks des Albums.

Content CD1:
1. Prologue: Omen
2. Sing
3. The Siren
4. Wir Sind Was Wir Sind
5. Give Me
6. The War Between Us
7. Fire In The Distance
8. Dein Gott
9. Guilty
10. Save Us
11. Der Regen Fällt ...
12. Ich Bin Das Feuer
13. Holy Blood
14. Asche Zu Asche
15. Bow Down
16. Elegy

Ähnlich wie beim letzten Album Monument gibt es also ein paar richtig gute Stücke, die bereits im Vorfeld erfolgreich ausgekoppelt wurden (Asche zu Asche und Sing). Ansonsten bietet das Album viel Mittelmaß. Einige der Tracks konnte ich auch nach mehrmaligem Hören kaum unterscheiden. Das liegt auch daran, dass viele Songs einen Hauch zu eintönig geraten sind, Es fehlen die Ecken und Kanten.
Auffälligstes Kriterium hierfür ist der ständig im Hintergrund als Untermalung säuselnde synthetische Chor gepaart mit den oft sehr einfachen unmotivierten Standard-Beats aus dem Drumcomputer. Kaum wird dieses Muster verlassen kommen gleich richtig gute Ergebnisse heraus. Es ist natürlich auch eine Mamutaufgabe das Album (16 Titel), die Deluxe Edition (2CD‘s = 24 Titel), und eine Limited Box (3CD‘s =29 Tracks) abwechslungsreich auf hohem Niveau zu halten. Daher wäre vielleicht etwas weniger mehr gewesen.

Highlights gibt es trotzdem. Meine sind in dieser Reihenfolge:
Sing, Der Regen fällt, Asche zu Asche, , Dein Gott, und Holy Blood

Fazit:
Blutengel bleibt sich treu – Massentauglicher eingängiger Düsterpop für den eingefleischten Fan und hippen Dark-Pop Neueinsteiger gleichermaßen. Musikalisch jedoch ohne Überraschungen. Das Album ist guter Blutengel Durschnitt und bietet viel Material zum Durchhören und Entdecken
(7/10) Punkte.

Janus Cyberblog

Montag, 29. Dezember 2014

Check – Rotersand - Truth Is Fanatic Again



Check – Rotersand - Truth Is Fanatic Again

So ganz richtig ist es ja nicht wenn man beim gerade erschienen Album „Truth Is Fanatic Again“ vom neuen Album von Rotersand spricht. Bereits 2003 veröffentlichten die drei Jungs aus Gelsenkirchen ihr Debutalbum „Truth Is Fanatic“. Was also steckt hinter der Neuauflage? Die Idee war wohl einerseits den alten Songs ein zeitgemäßes Erscheinungsbild zu verpassen und andererseits prägenden externen Szeneeinflüssen und anderen Bands die Gelegenheit zu geben daran aktiv mitzuwirken. Das aktuelle Werk bietet alle Tracks des Originalwerkes, zusätzlich spendierten uns Rotersand als Add-On drei neue Songs.
Bei der Neuinterpretation der ursprünglichen Tracks bzw. den Remixen halfen eine Menge namhafter Acts aus der Szene. So finden sich beispielsweise Bearbeitungen von SOLITARY EXPERIMENTS, VNV NATION, AESTHETIC PERFECTION, Thomas Rainer/NACHTMAHR uvm. auf dem Album.

 Tracklist:
1. Electric Elephant
2. Truth Is Fanatic Again (feat. Mark Jackson of VNV Nation)
3. Almost Violent (Deliverance Remix by Solitary Experiments)
4. Content Killer (Refreshed feat. Thomas Rainer) - Rotersand / Rainer, Thomas
5. Electronic World Transmission (Ionnokx Remix)
6. The Fire (Pre/Verse Recreation)
7. Social Distortion (Ron Spank Remix feat. Fräulein Plastique and Gentleman Junkie)
8. One Level Down (Amnistia Version)
9. Merging Oceans (Neuroticfish Remix)
10. Lifelight (feat. Aesthetic Perfection) - Rotersand / Aesthetic Perfection
11. Move On (feat. Florian Schäfer of Noyce TM) - Rotersand / Schäfer, Florian
12. Sonic Agony (Relentless Edit)
13. Hush (Remodelled)
14. Not About You
15. The Chase

Was dabei herausgekommen ist kann sich durchaus hören lassen. Das Ergebnis ist weitestgehend TOP und durch die Vielzahl der mitwirkenden Künstler, die den Werken ihren Stempel aufgedrückt haben enorm abwechslungsreich. Es scheint wirklich von Vorteil gewesen zu sein nicht neu zu komponieren, sondern nur auf zeitgemäße Umsetzung/Interpretation achten zu müssen. Dazu passt allerdings auch, dass die drei neuen Tracks von Rotersand nicht zu den besten des Albums gehören. Der bereits vorab als Single ausgekoppelte „Electric Elephant“ ist ok, aber sicher kein Meilenstein. Auch „Not about you“ und „the chase“ wirken verglichen mit dem Rest etwas fade.

Ansonsten Synthpop und Electro in Perfektion.Es scheint als hätten sich alle Mitwirkenden richtig Mühe gegeben. Die Songs sind perfekt arrangiert, melodisch, super eingängig und in den meisten Versionen in mitreißende Beats eingebettet. Den einen oder anderen Remix werden wir daher sicher längerfristig auch auf dem Dancefloor präsentiert bekommen.
 
Meine persönlichen Highlights sind die Tracks „Merging Oceans“ – für mich ein absolut typischer Rotersand Klassiker und „Truth is Fanatic Again“. (feat. Mark Jackson of VNV Nation) Unbedingt erwähnenswert und durch den weiblichen Sprechgesang von Fräulein Plastique ein wenig im Stil von Anne Clark auch „Social Distortion“ (Ron Spank Remix feat. Fräulein Plastique..) sowie „One Level Down“ (Amnistia Version) mit echtem EBM Feeling.

Fazit:
Rotersand gehört seit langem zum Besten der deutschen Electro Szene. Dieses alte/neue Album bestätigt diesen Anspruch und zeigt auch das Recyceln sich wirklich lohnen kann. Sehr eingängig und durch die vielen externen Einflüsse doch abwechslungsreich. Für alte und neue Fans von Rotersand, sowie alle die Elektronische Musik mögen eine klare Empfehlung. Fazit: 8/10 Punkte.

Janus Cyberblog

Sonntag, 21. Dezember 2014

Check – [X]-RX – Crank It Up



Check – [X]-RX – Crank It Up

'Crank It Up' heißt das gerade erschienen vierte Album des Kölner Duo’s [X]-RX. Bereits nach einem kurzen Intro startet der namensgebende Song voller Energie und zeigt dem Hörer gleich die Richtung zur Tanzfläche. Des weiteren richtig gut und mitreißend sind auch noch „To Hell“ und „High“. Auch die reale clubtauglichkeit von „All the Bitches“ konnte ich bereits erfolgreich testen.
Nach ein paar Hördurchgängen hat man das ganze Album verinnerlicht – Ausschuss gibt es nicht, selbst die instrumentalen Tracks (Owls, Dead Hands, Wipe Down this) passen gut in das Gesamtbild.
Mir gefällt besonders, dass neben der kompromisslosen Tanzbarkeit auch richtiges EBM Feeling die Songs durchdringt. Das ist hauptsächlich der Stimme von Pascal Beniesch zu verdanken, die düster, aggressiv aber vor allem voller Charisma rüberkommt, z.B. in „the Man with the Gun“. Das unterscheidet das Album auch ein wenig von seinen Vorgängern. Ein Hauch weniger Techo, aber dafür mehr Seele.

01. Intro
02. Crank It Up
03. Emergency
04. Owls
05. A To A And D To D
06. High
07. The Man With The Gun
08. To Hell
09. Dead Hands
10. All The Bitches (Like [X]-RX) (Edit)
11. Underground
12. Wipe Down This (Edit)

Die Texte weiterstgehend in Englisch gesungen, sind einfach strukturiert und enthalten viele oft martialische Schlagwörter, die schnell verinnerlicht werden. Zusammen mit einem dadurch eingängigen Refrain entwickelt sich auch ein gewisses Mitgröhlpotential das sicher international gut funktioniert.

Musikalisch ist das alles sicher nichts für den 08/15 Hörer, aber gerade das will [X]-RX auch nicht liefern. Dazu passt das Text-Statement des einzig in deutsch gesungenen Tracks Underground: „Lieber schmier ich mich mit Kunstblut ein, als einer von Euch zu sein". [X]-RX will anders sein - und ist es – mit Erfolg!

Fazit: Alles richtig gemacht – [X]-RX bleiben sich einerseits treu und schaffen dennoch eine Weiterentwicklung. Der musikalische Mix aus Electro, Industrial und Techno ist primär für die Tanzfläche prädestiniert und macht einfach Spaß, auch fürs Hören zwischendurch, wenn man sich nicht gerade entspannen will. Ich finds gut und gebe daher 8/10 Punkte.

Janus Cyberblog

Mittwoch, 26. November 2014

Check - SEELENNACHT – Gaslichtromantik



Check - SEELENNACHT – Gaslichtromantik

Nach „In der Ferne“ (2010) und “Zeitenwende“ (2013) erschien jetzt das neue Album “Gaslichtromantik“ von Seelennacht. Dahinter steht Marc Ziegler, der seit 2008 mit viel Engagement an seinem Projekt arbeitet. Sieht man Marc muss man direkt an Chris Pol (Blutengel) denken, dieser Vergleich ist primär natürlich nur der ähnlichen Optik geschuldet. Musikalisch hingegen drängen sich eher andere Vergleiche auf. Für mich ist Seelennacht eine Mischung aus der Optik von Chris Pohl, der markanten Stimme von Alexander Veljanov (Deine Lakaien) und musikalisch stilistisch bei früheren Werken des Grafen (Unheilig). Natürlich beschreibt das die Musik von Marc Ziegler nicht zu 100 Prozent, und Veljanovs Stimme ist unerreicht, aber die grobe Richtung passt. Prinzipiell ist der Vergleich ja auch schon fast ein Kompliment, denn jeder der genannten Einflüsse ist in der Szene eine Größe und hat sein Talent unter Beweis gestellt. Selbst bezeichnet Marc seine Musik übrigens als Romantic Futurepop.

Ob die Zutaten und das Mischungsverhältnis auch bei Seelennacht langfristig zum Erfolg führen lässt sich schwer vorhersagen, aber das Potential und vor allem der Wille ist vorhanden. Der Bekanntheitsgrad lässt sich sicher noch steigern, vielleicht kann ich ja ein wenig dazu beitragen.

 

Auf dem aktuellen Album befinden sich 16 abwechslungsreiche Tracks, teils in englisch, teils in deutsch, umgesetzt. Manchmal habe ich allerdings den Eindruck die Suche nach dem eigenen Stil ist noch nicht ganz abgeschlossen, da viele der Tracks sehr unterschiedlich wirken. Es fehlt ein wenig der rote Faden. Das allerdings macht dieses Album auch sehr abwechslungsreich und auch nach mehrmaligem Hören nicht langweilig.

01. Ankunft (Prolog)
02. Back To Life
03. Gaslicht
04. My Shelter
05. Die Zeit Zurückdrehen
06. What I Want
07. Am Ende
08. Unknown Lands
09. Love Is Torn Apart
10. Traummechanik
11. Once Upon A Time
12. You Walk Alone
13. Die Nächtliche Stadt
14. Every Day
15. Tag Um Tag
16. Keeping Hope

Mir persönlich gefallen: die nächtliche Stadt, Tag um Tag, Am Ende und Gaslicht sowie keeping Hope, back to life, und my Shelter am besten, obwohl oder gerade weil mich einige dieser Tracks ein an den einst noch ursprünglichen Unheilig erinnern.

Fazit: Ein abwechslungsreiches Album, das trotz aller Vergleiche viel Eigenständigkeit offenbart. Gepaart mit seiner Zielstrebigkeit und dem vorhandenen Potential wird sich Seelennacht zu einer festen Größe in der Szene entwickeln. Hörenswert (7/10) Punkte.

Janus Cyberblog

Dienstag, 21. Oktober 2014

Check - Electro Spectre - Bullets & Desert Blooms



Check - Electro Spectre - 'Bullets & Desert Blooms'

Electro Spectre ist ein norwegisches Electropop Duo aus Oslo. Die Band besteht aus Isak Rypdal (Autor und Produzent) und Alexander Bjørneboe (Schriftsteller-Sänger).
'Bullets & Desert Blooms' ist bereits das vierte Album der Band, die seit 2009 aktiv ist. Schon 2012 erntete sie mit ihrem Album „Dangerous Game“ viel Lob und Anerkennung.

Das aktuell Album versucht nach Aussagen der Band klassische Popelemente der 1980’er und modernen elektronischen Synthpop Sound zu vereinen. Das Ergebnis ist mehr als gelungen - die Kombination trifft mit ihrem retro popigen Dark-Noir Stil ins Schwarze. Das Flair, die Stimmung und das Gefühl passt alles genau. Je öfter ich das Album höre, desto tiefer versinke ich darin. Das hatte ich schon lange nicht mehr – und alles ohne riesen Schnickschnack und besondere Innovationen – einfach nur purer Synthpop.

Selten hat mich in letzter Zeit ein Album so positiv überrascht. Jeder einzelne Song ist gelungen. Dennoch hier eine paar Favorits: You Push For The World – Heartbeat - Graveyard Eyes - Silver Eye und der titelgebende Song: Bullets & Dessert Blooms

Zum Reinhören bietet “You Push For The World” einen guten Einstieg.

Wenn überhaupt etwas Kritik, dann fallen mir am ehesten die etwas zu abrupten Ausklänge vieler Tracks ein oder die eingängigen aber etwas zu trivial schwulstigen geratenen Songs „Superstar“ oder „Fashon“. Beides stört aber nicht so, dass dadurch das Gesamtbild beeinträchtigt würde.

Tracklist:
01 – You Push For The World
02 – Your Love Is A Criminal
03 – Heartbeat
04 – As Long As It Pays
05 – Superstar
06 – Graveyard Eyes
07 – Behind The Perfect Face
08 – Silver Eye
09 – Fashion
10 – Bullets & Desert Blooms
11 – The Sorrows Of These Streets [bonus track]
12 – Heartbeat (CRYO remix) [bonus track]
13 – Superstar (Fairchild remix) [bonus track]
14 – Your Love Is A Criminal (Club Edition) [bonus track]
15 – You Push For The World (Club Edition) [bonus track]
16 – Graveyard Eyes (Teletronix Dub) [bonus track]

Insgesamt befinden sich also 10 Tracks auf dem Album plus 6 Bonus Remix Editions

Fazit: Synthpop at its best! Alles richtig gemacht – sehr eingängig – tolle Melodien - professionell produziert. Für mich eines der besten Synthpop Alben 2014. Daher meine Empfehlung: Reinhören - Eintauchen – Genießen – Träumen – Entdecken.  In Punkten ausgedrückt: 9*/10

Janus Cyberblog

Mittwoch, 1. Oktober 2014

Check – Harmjoy - Silver Lining of the Mushroom Cloud



Check – Harmjoy - Silver Lining of the Mushroom Cloud

Harmjoy’s Debut Album – wurde seit Wochen überall geteased, hochgelobt und angekündigt - entsprechend war ich sehr auf das Ergebnis gespannt. Unter dem Motto, "HARMJOY is who we are, what we feel, and what we create" erschufen Ølåf Å. Reimers (Komponist und Mastermind des EBM Urgesteins Tyske Ludder) und Dan von Hoyel (Texter und Stimme der Band Titan) ihr neues Electro/Syntpop Projekt.

Marketingtechnisch wird Harmjoy sehr professionell präsentiert. Sei es die geschickte, zum Teil sehenswert provokante Videoauswahl bei Youtube, oder die gelungene Präsenz in den Social Media Plattformen. Auch bei der Homepage hat man sich Mühe gegeben und sehr innovativ und ansprechend den Auftritt umgesetzt. www.harmjoy.com





Zur Musik: Die oft starken elektronischen Intros animieren sehr zum Tanzen, können auf Dauer aber keine echten Dancefloorhits zaubern. Am ehesten gelungen ist das noch bei “Whispers and Rumors“ oder mit externer Unterstützung beim Rotersand Rework von „The Quit“. Die eigentliche Stärke der Songs liegt im Zusammenspiel der harmonischen Stimme, der eingängigen Melodien und der tiefgehenden Texte.


 


Beste Beispiele hierfür und richtig gut gelungen sind „The Quit“, Pain Decay“ und „Inside Out“. Das hat Harmjoy bereits selbst erkannt, denn genau diese Tracks sind als Highlights ausgekoppelt bzw. als durchaus sehenswertes Video veröffentlicht. Ich hab die Videos zum ansehen/reinhören hier intergiert. Ausfälle bei den anderen Hits des Albums gibt es kaum – alles auf gutem Niveau. Mir persönlich gefällt noch „submarine“ da hier zur Abwechslung Schema X verlassen wird und eine etwas subtile düstere Stimmung transportiert wird.


 


Fazit: Unabhängig von der Medienpräsenz ist das Debütalbum des deutsch-amerikanische Duos durchaus gelungen. Sehr gefällig und angenehm zu hören. Schnell hat man die Ohrwürmer verinnerlicht und ertappt sich beim mitsummen. Mir ist das Gesamtwerk dennoch ein klein wenig zu glatt geraten. Etwas mehr Härte und Abwechslung sowie Ecken und Kanten hätten es dann doch sein dürfen. Dennoch gibts von mir eine klare Newcomer Empfehlung - insbesondere für den Bereich Electro/Synthpop. In Zahlen ausgedrückt – 8 von 10 Punkte.

Janus Cyberblog

Donnerstag, 21. August 2014

Check - Electrovot - Elegant Love


Bereits 2011 überraschten Electrovot mit ihrem Debutalbum „Turning Point“ das durchweg positive Kritiken einheimste. Schon damals wurde die aufstrebende Band von Krischan Wesenberg (Rotersand) und Tom Lesczenski (SITD) produziert und unterstützt. Entsprechende Einflüsse lassen sich nicht verleugnen und das Ergebnis war entsprechend.

Inzwischen hat die mexikanisch/amerikanische Band ihr neustes Werk veröffentlich und definitiv Ihren Stil gefunden. „Elegant Love“ heißt der neue Longplayer . Die Mischung aus clubtauglichen Beats und eingängigen Melodien bildet eine perfekte Symbiose die durch die ausdrucksstarke Stimme von Robert Sandoval hervorragend ergänzt wird.
Manche Songs wie “Elegant Love“ „Calling“ erinnern mich dabei musikalisch und inhaltlich ein wenig an Diorama, vielleicht nicht ganz so wehmütig und mit deutlich mehr Power.
Die sinnigen emotionale Texte laden dabei zum eintauchen in die Songs ein. 10 Songs enthält das Album. Besonders gut gefallen haben mir Tracks: Plus one, Elegant Love, Saving my Soul und Calling out. Auch alle anderen sind gut gelungen, negative Ausreißer gibt es keine.

Hier könnt Ihr ins Album reinhören:



Kritik habe ich kaum. Wenn noch etwas mehr Abwechslung innerhalb der Tracks, also z.B. eine langsame Ballade und ein extremer tanzbares und düsteres Stück für mehr Abwechslung sorgen würden hätte ich über eine 10er Bewertung nachgedacht.
So ist es zwar harmonisch aber für das Gesamtwerk auch etwas zu eintönig und glatt.

Fazit: Gelungene Mischung aus tanzbarem Synthpop und leichtem Dark–Electro. Sowohl sehr eingängig aber auch mit viel emotionaler Tiefe für viele Hördurchgänge. Die Mischung gefällt mir, daher gibt's 9/10 Punkten und eine klare Empfehlung.

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Donnerstag, 3. Juli 2014

Check - Sleetgrout - Try to Die



Check - Sleetgrout - Try to Die

Die russische Independent Szene wächst und gedeiht was man an der Vielzahl von Veröffentlichungen aus allen Gothic Stilrichtungen erahnen kann. Sleetgrout ist einer der vielen EBM/Industrial Bands die in den letzten Jahren dabei entstanden ist. Sleetground selbst gehört dabei schon zu den etablierten Vertretern. Bereits ab 2008 mit Remixen etablierter Bands auf diversen Samplern vertreten ist „Try To Die“ bereits ihr 4.eigenes Album. Die Umsetzung ist sehr professionell und souverän ist gelungen und braucht sich nicht hinter Werken der etablierten Bands verstecken. Beim einem Track gab es zudem vom Altmeister des Electro-Industrial - von Johan Van Roy (Suicide Commando) Unterstützung.

 Youtube Hörprobe:

Insgesamt 17 Tracks befinden sich auf der CD, einzelne davon zusätzlich zur Originalversion auch neu abgemischt und gesampelt von namhaften Vertretern der Szene wie Terrorkode oder C-lekktor.
Die besten Songs sind „On Fire“, „the Strings“, Try to Die“ und „Chest #9“. Bei Chest #9 featSuicide Commando stimmt die geniale Mischung markanter Beats die im Gegensatz zu der düsteren coolen Grundstimmung des Tracks stehen. Ansonsten sind viele Tracks gut tanzbar mit eingängigen, manchmal aber zu trivialen Synthie Melodien. Erwähnenswert noch die Track „Alcohol Trouble“ der einen förmlich auf die Tanzfläche zieht.

Fazit:
Sleetgrout hat mit „Try to Die“ ein gelungenes Album released das sehr professionell umgesetzt wurde. Kaum Ausfälle - einzelne Stücke richtig gut gelungen und viel Abwechslung zwischen düsteren und eher schnellen tanzbaren Tracks. Im Bereich electro-industrial auf jeden Fall eine hörenswerte Abwechslung zu den etablierten Bands. (7/10) Punkte

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Freitag, 6. Juni 2014

Check – E-Craft - Re-Arrested




Check – E-Craft - Re-Arrested


E-Craft sind zurück. 7 Jahre hat es gedauert bis das aktuelle Album „Re-Arrested“ das Licht der Welt erblickte. Erstmals 2009 als EP angekündigt hat sich bis zum Release am 30.5.2014 noch einiges getan. E-Craft präsentiert uns nach dieser langen Wartezeit ein ausgewachsenes Doppelalbum mit 25 Tracks. Auf CD1 finden sich 14 main Tracks, währen auf CD2 diverse Remixe und Fortsetzungen warten. Nach einem kurzen Intro geht es mit „Gone“ bereits richtig zur Sache. Kein Wunder, dass dieser Song auch gerne als Teaser für das Album verwendet wurde, denn er reißt richtig mit und ist daher prädestiniert auch für den Dancefloor.
Gleich anschließend folgt der dem Album namensgebende aber eher durchschnittliche gelungene, da etwas geleierte Song Rearrested. Wesentlich besser gefällt mir der aggressive „Book Of Anger“ oder der düstere Track „Down Under“ Hörenswert auch der Song „Humanity“ der melodiös und kraftvoll zugleich ist. Richtig gut gefallen mir auch die Instrumentalen Tracks, sei es mit eher leisen sanften Tönen umgesetzte „oppenheimer“ oder das cool und kraftvoll daherkommende “unborn Retard“





Bandinfo: E-Craft aus Eisenhüttenstadt entstand bereits 1993 und erlangte bereits mit dem Album Electrocution 1999 viel Aufmerksamkeit. 2000 kam Jan Abraham dazu der mit dem verbliebenen Gründungsmitglied Guido Henning den Kern von E-Craft bildet. Die aktuelle Besetzung besteht zusätzlich aus Jörg Slupecki, Marvin Gorecki und Wito Krüger


Fazit: E-Craft hat es geschafft seinen typischen Sound zu erhalten. Jedoch zeitgemäß gepaart mit Einflüssen aus Electro, Industrial und Rock. Ein abwechslungsreiches Album welches sich im Kern treu bleibt. Wer EBM im Blut hat wird das Album lieben. Daher für EBM’ler eine echte Empfehlung. Meine Wertung 8/10 Punkten.


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Montag, 12. Mai 2014

Check - Axodry - This is my light



 Check - Axodry "This is my light"

 AXORDY war das Debutprojekt, mit dem RaHen sich einen Namen in der Musikszene machte. Songs wie "Feel it right", "Surrender", "The time is right", "Save me" und insbesondere "You" prägten und definierten den Begriff Synthiepop in den 80ern völlig neu.
Nachdem RaHen 2012 mit Robotiko Rejekto und dem Album“ Corporate Power“ ein gelungenes ComeBack hatte (meine damalige Rezension findet Ihr hier) ist jetzt Axodry an der Reihe.

Die neue EP von AXODRY: "This Is My Light" vereint einen Remix des Klassikers "You" (Back to the 90s Mix) mit vier neuen Songs. Die Songs sind allesamt einfach strukturiert, mit leichten tanzbaren Beats und sehr eingängigen Melodien. Bereits nach wenigen Hördurchgängen hat man die Melodien schon verinnerlicht. Alles allerdings sehr soft umgesetzt. Ein wenig mehr Innovation hätte es schon sein dürfen. Die EP plätschert gefällig vor sich hin ohne den große AHA Effekt...
Der Titelsong "This is my light" ist ein gutes Beispiel. Ihr könnt Euch für einen Eindruck einfach das gut gelungene und ansprechend umgesetzte offizielle Video bei YouTube ansehen:

 

Als Zielgruppe für die neue Axordy EP würde ich frühere Fans und Liebhaber von Syntypop im 80‘ Style sehen. Wer Axordy früher mochte wird die verordnete dezente Frischzellenkur und das Ergebnis sicherlich mögen.

Fazit: Bewährtes fortgeführt jedoch ohne nennenswerte Weiterentwicklung. Quasi Synthiepop mit dem Charme der 80er.Ob das aktuell ausreicht um durchzustarten wage ich nicht zu prognostizieren. Von mir gibt es 6/10 Punkte.

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Montag, 14. April 2014


Check - XMH - In YOUR FACE

Gleich nach dem ersten Durchhören wird klar –für dieses Album lohnt es sich eine Rezension zu verfassen. Besonders Fans von Dark-Electro und Synthpop werden Gefallen am neuen Werk von XMH finden. Die meisten Stücke sind zudem ideal für den Dancefloor.
Das Geheimnis ist einfach - mitreißende Rhythmen werden mit eingängigen Melodien gemixt. Gut gefällt mir in diesem Zusammenhang die treffende Genrebezeichnung Hard Electro.

XMH wurde 2006 von Sänger Benjamin Samson gegründet. Später ergänzten Pieter Sperling und Isa Garcia an dem Keyboard. Der Bandname ist die Abkürzung für Xenomorph. Steht in diesem Kontext für Außerirdisch. In your Face ist das dritte und diesmal tatsächlich außerirdisch gut gelungene Album, das diesmal unter dem Label Alpha Matrix erschienen ist.
Für Abwechslung auf der CD sorgen auch langsamerer Stücke und der gesangliche Kontrast zwischen den Stimmen von Sänger Benjamin Johnson und Isa Garcia die gut miteinander harmonieren.

Beste Stücke sind für mich „Snakes“, „The Business“, „Forever“ und „the blind“ .Gut gelungen auch der Titelsong „in your Face“ sowie „System Collapse“. Besonders hat mir auch „Failing Technologie“ gefallen, das mit deutlich verlangsamten BPM und extrem cooler/bedrohlicher Stimmung rüberkommt. Es gibt quasi keine Aussetzer, selbst das instrumentale letzte Lied „The One That Ends It All“ mit dramatischen, synthetisch-orchestralen Elementen zum Ausklang der CD hat etwas Besonderes.

Die limited Edition enthält eine zweite CD mit Remixen u.a. von Heimaterde, Ashbury Heights, Leather Strip, Grendel, Tyske Ludder, uvm.. Alle gut gelungen, viele interessante Interpretationen der Originaltitel sind dabei – Aber in fast allen Fällen– und das wird XMH freuen -gefallen mir die Originaltitel besser als die Remixe.

Mein Fazit: sehr ausgewogen – primär dem tanzbaren Dark Electro mit technoiden Elementen zugehörig findet sich von Dancefloor bis zu melodiösem Synthpop viel Abwechslung auf der CD. Dabei immer mit eingängigen Melodien kombiniert ohne dass der düstere Charakter leidet. Tolle Mischung und daher klare Empfehlung. (9/10)

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Samstag, 22. Februar 2014

Check - Enter and Fall – Isolation



Check - Enter and Fall – Isolation 
Vor wenigen Tagen erschien Enter and Fall’s neues Album „Isolation“. 2012 gab es für das Debutalbum „Push Enter And Fall Down“ Lob auf allen Kanälen. Ohne Newcomer Bonus muss sich Enter und Fall jetzt mit dem aktuellen Album neu beweisen. Schon nach kurzem Reinhören wird deutlich - David Goldammer und Co. haben sich positiv weiterentwickelt.

Die Musik tendiert jetzt etwas mehr Richtung Synthpop – vor allem der Stimmverzerrer wurde, obwohl eines der bisherigen Haupt-Erkennungsmerkmale der Band, etwas weniger eingesetzt. Songs in denen David ohne dieses Stilelement auskommt gefallen mir auch wesentlich besser obwohl dadurch der dunkle Charakter etwas leidet. Generell gelungen sind die Stücke in denen Jenna Rot den weiblichen Gegenpart übernimmt. Richtig gut in diesem Zusammenhang finde ich „Break them down“. Zum einen weil das Stück etwas Dancefloor tauglicher ist als der Rest, zum anderen weil mich das Stück im positiven schon fast an Hits von Blutengel und den gesanglichen Part von Ulrike Goldmann erinnert. Auch erfreulich: die musikalische Struktur ist im Vergleich zu früheren Werken deutlich komplexer und professioneller geworden.

Die besten Songs sind „Isolation“, „Believe“, „break them down“, „Fesselwerk“ und „The Soldier“. Bis auf „break them down“ stellt sich der Ohrwurmfaktor leider erst nach mehrmaligem Hören ein. Da ist noch deutlich Potential nach oben. Gefreut hätte ich mich persönlich auch auf mehr tanzbare und gerne auch härtere Stücke. Vielleicht gibt es ja wieder mal eine Remix Version, die das ein oder andere Lied deutlich in diese Richtung optimiert.

Fazit: Enter and Fall’s Album „Isolation“ ist gut gelungen, und nach mehrmaligem Hören auch eingängig. Aber noch ohne den großen WOW Effekt. Den Refrains fehlt noch etwas die Prägnanz und vor allem Eingängigkeit bzw. Ohrwurmcharakter. Wenn das noch mehr in den Focus gerückt wird kann Enter and Fall weitere Schritte nach vorne machen, denn wie man schon jetzt an einzelnen Stücken erkennt ist Potential auf jeden Fall vorhanden.
Meine Wertung auch dieses Mal. 7/10 Punkten.

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Sonntag, 16. Februar 2014

Check - Epinephrin - Alles auf Anfang



Check - Epinephrin - Alles auf Anfang

Die letzten Monate gab es fast keine Neuerscheinungen im Elektro/Industrial Segment, die einer Erwähnung wert gewesen wären. Das hat sich in den letzten Tagen schlagartig geändert. Es gibt neue Alben von Nachtmahr, Aengeldust, Faderhead, Extize, XMH und Epinephrin (Soloprojekt von X-RX Head Pascal Beniesch). Ich hoffe, dass ich die nächsten Tage dazu komme das ein oder andere Album näher zu begutachten.

Bereits heute möchte ich das Debütalbum von Epinephrin unter die Lupe nehmen. Epinephrin ist ein Synonym für Adrenalin mit folgenden Wirkungen: Der Puls wird beschleunigt. Die Herzfrequenz gesteigert. Es löst Unruhen aus und stellt Energien bereit.
Bereits seit 2004 beschleunigt Pascal Beniesch mit einzelnen gelegentlichen Releases den Puls seiner Fangemeinde. Sein Debütalbum “Alles auf Anfang“ enthält Werke aus den vergangen Jahren sowie neues unveröffentlichtes Material.
Nach dem ersten Durchhören wird klar – Überraschungen bietet das Album keine – aber man bekommt genau das was man erwartet - und das ist oft besser als umgekehrt ;-) Das Album macht Spaß und reißt mit. Bereits nach mehrmaligem Hören haben die einfach strukturierten Melodien und Rytmen aus Bits und Bytes vom Hörer Besitz ergriffen. Einziger Kritikpunkt – Die Texte der Strophen werden inhaltlich und gesanglich oft allzu trivial und schmalzig serviert (bestes Beispiel „Flieg mit mir“, Blitzlicht und Sanduhr). Der Refrain hingegen ist immer sehr eingängig – stark und mitreißend.

Beste Tracks sind Glühend Heiß, Feuer und Rockstar. Bei Blitzlicht, Sanduhr und “immer noch da“ reißt‘s noch der Refrain raus. Ganz passabel Energie und Dynamit.

Fazit: In Summe für das Debütalbum gut gelungen – Erwarten darf man keine musikalischen Höchstleistungen – Aber hoher Tanz-, Ohrwurm- und Spaßfaktor. Somit wird Epinephrin seinem Namen weitestgehend gerecht. Von mir gibt‘s 7/10 Punkte.

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Freitag, 13. Dezember 2013

Check - Detroit Diesel-Coup D’etat



Check - Detroit Diesel-Coup D’etat

Normalerweise versuche ich kurz nach dem Erscheinungstermin interessanter Neuerscheinungen auch die jeweilige Rezension zeitnah fertigzustellen. Bei folgendem Album möchte ich eine Ausnahme machen, denn es wurde bereits 2012 veröffentlicht.

Erst vor einem Monat hatte ich jetzt auf einer längeren Autofahrt Gelegenheit ausgiebig hineinzuhören und... bin richtig angetan. Ursprünglich im EBM beheimatet hat Detroit Diesel dieses Album vermehrt um Technoide ,Industial bzw. Aggrotech Einflüssen erweitert. Aggrotech an sich muss man mögen - ist das der Fall bietet das Album alles was man sich in diesem Bereich wünscht.
Das 2006 gegründete Franko Kanadische Duo –bestehend aus Mastermind „Deadbilly“ (Musik, Vocals) sowie Greta Grey (Texte, Hintergrund Vocals). Gerade Sequenzen in denen Greta Grey mit sanfter weiblicher Stimme einen Kontrast zu den Harsh Electro vocals und den gnadenlos hämmernden, mittreißenden Beat bildet finde ich besonders gelungen.
Beispiel hierfür ist „Speak No Evil“.

Trotz des musikalisch martialischen Auftritts variieren die einzelnen Tracks mit viel Melodie die vor allem aus den ausgeklügelten und abwechslungsreichen Synth Sequenzen resultieren. Je öfter man das Werk hört umso mehr nimmt der Ohrwurmfaktor zu ohne dass man sich daran satthört. Dazu trägt vor allem der komplexe und abwechslungsreiche Aufbau der einzelnen Tracks bei. Ausfälle gibt es keine – Das ganze Album ist in sich rund und perfekt geeignet für die Tanzfläche.
Meine Favorits sind: “Crash and Burn”, “Black Flag” und vor allem “Speak No Evil”.

Da der Erscheinungstermin ja bereits etwas länger zurück liegt hoffe ich schon bald auf mehr und verleihe Coup D‘etat rückwirkend (9/10) Punkte.

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Dienstag, 15. Oktober 2013

Check – VNV Nation – Transnational



Check – VNV Nation – Transnational

mehrfach wurde der Erscheinungstermin nach hinten korrigiert - am 11. Oktober war es dann offiziell soweit, VNV's 12. Studioalbum wurde released.
Bereits nach dem ersten Hören wird klar, dieses Album ist anders als seine Vorgänger. Alle Tracks lassen sich gut hören – sind harmonisch und mit den gewohnt eingängigen Synth Sequenzen hinterlegt. Aber, und das ist der wesentliche Unterschied - sehr zahm und glatt mit deutlicher Veränderung Richtung Synthpop. Dieser Eindruck bleibt auch nach mehrmaligem Hören bestehen obgleich sich klarer die Stärken und Schwächen einzelne Songs herauskristallisieren....

„Generator“ beginnt instrumental und lässt die Spannung auf den eigentlichen Start langsam ansteigend. Es folgt ein sphärischer sanfter Übergang zum Track „Everything“ den Ronan sehr melodiös mit seiner Stimme untermalt. „Primary“ lässt mit prägnantem Intro kurz Hoffnung auf Action aufkeimen um dann doch sehr soft auf musikalischen Schmusekurs zu gehen. Aber dennoch durchaus angenehm. Mit „Retaliate“ geht es erstmals ernsthaft zur Sache - prädestiniert für die Tanzfläche – man erinnert sich an Control. Nicht ganz schecht – und sicher einer der besten Songs des Albums. „Lost Horizon“ hingegen kommt instrumental vor sich hinplätschernd daher – nicht unangenehm, aber nichtsagend. „Teleconnect Pt.1 – ist eine schöne sanfte Ballade geworden die repräsentativ für das ganze Album ist. „If i was“ Erneut sehr sanfte, weiche aber auch unspektakuläre Töne. „Aeroscope“ Ist mein Geheimtipp – trotz erneuten instrumentalen Umsetzung – Der Track macht Lust und ist mitreißend tanzbar. Mit den passenden Texten und stimmlicher Untermalung hätte da jedoch noch deutlich mehr draus werden können. „Off Screen“ – dagegen ist wieder sehr weichgespült aber zumindest mit wunderschöner Melodie - erinnert mich an Werke der Pet Shop Boys.
Auch der zweite Teil von „Teleconnect Pt.2“ ist ein langsames Instrumental – und ein passender sanfter Ausklang.

Fazit: In Summe solide gemacht mit sehr schönen Texten und schnell eingängigen Melodien. Alle Tracks auf ähnlichem Niveau und kaum Ausfälle. Jedoch zu einfach strukturiert und massenkompatibel soft umgesetzt. Das genau ist auch die Schwäche des Albums. Es plätschert weitestgehend gefällig vor sich hin. Keine echten Ecken und Kanten - nichts was als Highlight im Stil von „Control“, „Chrome“ oder „Perpetual“ durchgehen könnte.
Für Synthpop Fans ist das Album eine echte Empfehlung. Als langjähriger Electro und VNV Fan hatte ich einfach mehr Innovation und Abwechslung, vielleicht auch Härte erwartet. Das Ronan und Marc es ausgewogener und besser können bin ich mir sicher. Wir werden sehen wie die Entwicklung weitergeht. Dennoch reicht es für durchschnittliche (7/10) Punkte.

Nichts desto trotz freue ich mich schon auf die Live Performance von VNV auf ihrer Transnational Tour - und außer ein paar Pflichtstücken vom neuen Transnational Album wird es sicher die alten Highlights geben. Und wie immer bei VNV Live mit fantastischer Stimmung...

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