Mittwoch, 14. Januar 2015

Dark Music Festivals 2015 - EBM - Gothic - Industial - Electro

Dark Music Festivals 2015 - EBM - Gothic - Industial - Electro


28. Februar Dark Culture, Schleswig, ca. 1500 Besucher, mehr Infos...

21. März Dark-Dance, Lahr, ca. 1500 Besucher, mehr Infos...

28. März E-tropolis, Oberhausen, ca. 4000 Besucher, mehr Infos...

30. März - 03. April Dark Munich, München, ca. 3000 Besucher, mehr Infos...

30. April - 04. Mai HEXENTANZ FESTIVAL, Losheim, ca. 2000 Besucher, mehr Infos...

22.-25. Mai WGT, Leipzig, ca. 21000 Besucher, mehr Infos...

12.-14. Juni BLACKFIELD FESTIVAL, Gelsenkirchen, ca. 6000 Besucher, mehr Infos...

03./04. Juli Castle Rock, Mühlheim, ca. 2500 Besucher, mehr Infos...

16./19. Juli Castle Party, Bolków Castle, Poland, mehr Infos...

25./26. Juli Amphi, Köln, ca. 16000 Besucher, mehr Infos...

08./09. August Mera Luna, Hildesheim, ca. 24000 Besucher, mehr Infos...

22. August Schlosshof Festival, Höchstadt, ca. 2000 Besucher, mehr Infos...

04.-08. September NOCTURNAL CULTURE NIGHT, Deutzen, ca. 2000 Besucher, mehr Infos...

24.-25. Oktober Gothic meets Klassik, Leipzig, ca. 2000 Besucher, mehr Infos...


Ein Festival fehlt oder Angaben stimmen nicht? bitte PM an mich

Janus Cyberblog

Montag, 5. Januar 2015

Konzertbericht SSM (SuperSchwarzes Mannheim) 03.01.15 mit Silizium, Seelennacht, Souno und Centhron



Das SSM (SuperSchwarzes Mannheim) findet einmal im Monat (jeweils am 1. Samstag) im MS Connexion in Mannheim statt. Der ehemalige Industriekomplex der alten Seilerei verleiht der Veranstaltung dabei seinen ganz eigenen Charme. Auf 2 Stockwerken und 5 Floors finden sich vorwiegend die Musikrichtungen Gothic, Batcave, Futurepop, Industrial und Metal. Oft wird die Veranstaltung von namhaften live Acts aus der Szene ergänzt. (Weitere Infos)

Diesmal waren dabei:

Silizium

sorry, hab ich leider verpasst…


Seelennacht



gefällt mir wirklich gut. Sein aktuelles Album Gaslichtromantik ist ja gerade vor kurzem erschienen (Review findet ihr hier) und entsprechend gab es neben alten Highlights auch ein paar seiner neue Werke zu hören. Ich finde es toll wie zielstrebig und stetig Marc Ziegler an seinem Projekt arbeitet. Seine Auftritte sind mittlerweile sehr professionell geworden und es macht Spaß ihn Live zu erleben.


Souno



ja cool – das ging richtig ab. Souno war mir bisher kein Begriff – aber sie haben sich eindrucksvoll vorgestellt. Zwar ist ihre Musik wirklich nicht sonderlich komplex - nein, simple technoide Beats, Soundsamples und einfache Melodien beherrschen das Klangspektrum, dafür ist der Rhythmus extremst mitreißend. Einen kurzen Eindruck bekommt ihr hier:
 

Centhron



Auch diesmal wieder hieß es - lasst uns gemeinsam die Köpfe schütteln... und keiner kann das besser als die Industrial Headbanger von Centhron. Die Band gehört zu meinen Lieblingsacts und entsprechend gut kenne ich die Stücke. Extrem mitreißend war dann auch ihr Auftritt. Von harten Bässen zum zwangsweisen Mittanzen animiert hielten sie das Publikum und im speziellen die anwesende Cybergemeinde auf Trab … Die Songauswahl beinhaltete nahezu alle älteren Hits (u.a. Dominator, 666, Cunt, Dreckstück) als auch eine kleine Auswahl vom aktuellen Album (z.B. Pornoqueen). Auf jeden Fall eine gelungene Mischung.
Wie immer sehr sympathisch standen sie anschließend für Ihre Fans für Autogramme oder ein Selfie zur Verfügung.


Hier gehts zur kompletten Fotogalerie:





Die nächste SSM Live Termine sind:



Janus Cyberblog

Montag, 29. Dezember 2014

Check – Rotersand - Truth Is Fanatic Again



Check – Rotersand - Truth Is Fanatic Again

So ganz richtig ist es ja nicht wenn man beim gerade erschienen Album „Truth Is Fanatic Again“ vom neuen Album von Rotersand spricht. Bereits 2003 veröffentlichten die drei Jungs aus Gelsenkirchen ihr Debutalbum „Truth Is Fanatic“. Was also steckt hinter der Neuauflage? Die Idee war wohl einerseits den alten Songs ein zeitgemäßes Erscheinungsbild zu verpassen und andererseits prägenden externen Szeneeinflüssen und anderen Bands die Gelegenheit zu geben daran aktiv mitzuwirken. Das aktuelle Werk bietet alle Tracks des Originalwerkes, zusätzlich spendierten uns Rotersand als Add-On drei neue Songs.
Bei der Neuinterpretation der ursprünglichen Tracks bzw. den Remixen halfen eine Menge namhafter Acts aus der Szene. So finden sich beispielsweise Bearbeitungen von SOLITARY EXPERIMENTS, VNV NATION, AESTHETIC PERFECTION, Thomas Rainer/NACHTMAHR uvm. auf dem Album.

 Tracklist:
1. Electric Elephant
2. Truth Is Fanatic Again (feat. Mark Jackson of VNV Nation)
3. Almost Violent (Deliverance Remix by Solitary Experiments)
4. Content Killer (Refreshed feat. Thomas Rainer) - Rotersand / Rainer, Thomas
5. Electronic World Transmission (Ionnokx Remix)
6. The Fire (Pre/Verse Recreation)
7. Social Distortion (Ron Spank Remix feat. Fräulein Plastique and Gentleman Junkie)
8. One Level Down (Amnistia Version)
9. Merging Oceans (Neuroticfish Remix)
10. Lifelight (feat. Aesthetic Perfection) - Rotersand / Aesthetic Perfection
11. Move On (feat. Florian Schäfer of Noyce TM) - Rotersand / Schäfer, Florian
12. Sonic Agony (Relentless Edit)
13. Hush (Remodelled)
14. Not About You
15. The Chase

Was dabei herausgekommen ist kann sich durchaus hören lassen. Das Ergebnis ist weitestgehend TOP und durch die Vielzahl der mitwirkenden Künstler, die den Werken ihren Stempel aufgedrückt haben enorm abwechslungsreich. Es scheint wirklich von Vorteil gewesen zu sein nicht neu zu komponieren, sondern nur auf zeitgemäße Umsetzung/Interpretation achten zu müssen. Dazu passt allerdings auch, dass die drei neuen Tracks von Rotersand nicht zu den besten des Albums gehören. Der bereits vorab als Single ausgekoppelte „Electric Elephant“ ist ok, aber sicher kein Meilenstein. Auch „Not about you“ und „the chase“ wirken verglichen mit dem Rest etwas fade.

Ansonsten Synthpop und Electro in Perfektion.Es scheint als hätten sich alle Mitwirkenden richtig Mühe gegeben. Die Songs sind perfekt arrangiert, melodisch, super eingängig und in den meisten Versionen in mitreißende Beats eingebettet. Den einen oder anderen Remix werden wir daher sicher längerfristig auch auf dem Dancefloor präsentiert bekommen.
 
Meine persönlichen Highlights sind die Tracks „Merging Oceans“ – für mich ein absolut typischer Rotersand Klassiker und „Truth is Fanatic Again“. (feat. Mark Jackson of VNV Nation) Unbedingt erwähnenswert und durch den weiblichen Sprechgesang von Fräulein Plastique ein wenig im Stil von Anne Clark auch „Social Distortion“ (Ron Spank Remix feat. Fräulein Plastique..) sowie „One Level Down“ (Amnistia Version) mit echtem EBM Feeling.

Fazit:
Rotersand gehört seit langem zum Besten der deutschen Electro Szene. Dieses alte/neue Album bestätigt diesen Anspruch und zeigt auch das Recyceln sich wirklich lohnen kann. Sehr eingängig und durch die vielen externen Einflüsse doch abwechslungsreich. Für alte und neue Fans von Rotersand, sowie alle die Elektronische Musik mögen eine klare Empfehlung. Fazit: 8/10 Punkte.

Janus Cyberblog

Sonntag, 21. Dezember 2014

Check – [X]-RX – Crank It Up



Check – [X]-RX – Crank It Up

'Crank It Up' heißt das gerade erschienen vierte Album des Kölner Duo’s [X]-RX. Bereits nach einem kurzen Intro startet der namensgebende Song voller Energie und zeigt dem Hörer gleich die Richtung zur Tanzfläche. Des weiteren richtig gut und mitreißend sind auch noch „To Hell“ und „High“. Auch die reale clubtauglichkeit von „All the Bitches“ konnte ich bereits erfolgreich testen.
Nach ein paar Hördurchgängen hat man das ganze Album verinnerlicht – Ausschuss gibt es nicht, selbst die instrumentalen Tracks (Owls, Dead Hands, Wipe Down this) passen gut in das Gesamtbild.
Mir gefällt besonders, dass neben der kompromisslosen Tanzbarkeit auch richtiges EBM Feeling die Songs durchdringt. Das ist hauptsächlich der Stimme von Pascal Beniesch zu verdanken, die düster, aggressiv aber vor allem voller Charisma rüberkommt, z.B. in „the Man with the Gun“. Das unterscheidet das Album auch ein wenig von seinen Vorgängern. Ein Hauch weniger Techo, aber dafür mehr Seele.

01. Intro
02. Crank It Up
03. Emergency
04. Owls
05. A To A And D To D
06. High
07. The Man With The Gun
08. To Hell
09. Dead Hands
10. All The Bitches (Like [X]-RX) (Edit)
11. Underground
12. Wipe Down This (Edit)

Die Texte weiterstgehend in Englisch gesungen, sind einfach strukturiert und enthalten viele oft martialische Schlagwörter, die schnell verinnerlicht werden. Zusammen mit einem dadurch eingängigen Refrain entwickelt sich auch ein gewisses Mitgröhlpotential das sicher international gut funktioniert.

Musikalisch ist das alles sicher nichts für den 08/15 Hörer, aber gerade das will [X]-RX auch nicht liefern. Dazu passt das Text-Statement des einzig in deutsch gesungenen Tracks Underground: „Lieber schmier ich mich mit Kunstblut ein, als einer von Euch zu sein". [X]-RX will anders sein - und ist es – mit Erfolg!

Fazit: Alles richtig gemacht – [X]-RX bleiben sich einerseits treu und schaffen dennoch eine Weiterentwicklung. Der musikalische Mix aus Electro, Industrial und Techno ist primär für die Tanzfläche prädestiniert und macht einfach Spaß, auch fürs Hören zwischendurch, wenn man sich nicht gerade entspannen will. Ich finds gut und gebe daher 8/10 Punkte.

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Mittwoch, 26. November 2014

Check - SEELENNACHT – Gaslichtromantik



Check - SEELENNACHT – Gaslichtromantik

Nach „In der Ferne“ (2010) und “Zeitenwende“ (2013) erschien jetzt das neue Album “Gaslichtromantik“ von Seelennacht. Dahinter steht Marc Ziegler, der seit 2008 mit viel Engagement an seinem Projekt arbeitet. Sieht man Marc muss man direkt an Chris Pol (Blutengel) denken, dieser Vergleich ist primär natürlich nur der ähnlichen Optik geschuldet. Musikalisch hingegen drängen sich eher andere Vergleiche auf. Für mich ist Seelennacht eine Mischung aus der Optik von Chris Pohl, der markanten Stimme von Alexander Veljanov (Deine Lakaien) und musikalisch stilistisch bei früheren Werken des Grafen (Unheilig). Natürlich beschreibt das die Musik von Marc Ziegler nicht zu 100 Prozent, und Veljanovs Stimme ist unerreicht, aber die grobe Richtung passt. Prinzipiell ist der Vergleich ja auch schon fast ein Kompliment, denn jeder der genannten Einflüsse ist in der Szene eine Größe und hat sein Talent unter Beweis gestellt. Selbst bezeichnet Marc seine Musik übrigens als Romantic Futurepop.

Ob die Zutaten und das Mischungsverhältnis auch bei Seelennacht langfristig zum Erfolg führen lässt sich schwer vorhersagen, aber das Potential und vor allem der Wille ist vorhanden. Der Bekanntheitsgrad lässt sich sicher noch steigern, vielleicht kann ich ja ein wenig dazu beitragen.

 

Auf dem aktuellen Album befinden sich 16 abwechslungsreiche Tracks, teils in englisch, teils in deutsch, umgesetzt. Manchmal habe ich allerdings den Eindruck die Suche nach dem eigenen Stil ist noch nicht ganz abgeschlossen, da viele der Tracks sehr unterschiedlich wirken. Es fehlt ein wenig der rote Faden. Das allerdings macht dieses Album auch sehr abwechslungsreich und auch nach mehrmaligem Hören nicht langweilig.

01. Ankunft (Prolog)
02. Back To Life
03. Gaslicht
04. My Shelter
05. Die Zeit Zurückdrehen
06. What I Want
07. Am Ende
08. Unknown Lands
09. Love Is Torn Apart
10. Traummechanik
11. Once Upon A Time
12. You Walk Alone
13. Die Nächtliche Stadt
14. Every Day
15. Tag Um Tag
16. Keeping Hope

Mir persönlich gefallen: die nächtliche Stadt, Tag um Tag, Am Ende und Gaslicht sowie keeping Hope, back to life, und my Shelter am besten, obwohl oder gerade weil mich einige dieser Tracks ein an den einst noch ursprünglichen Unheilig erinnern.

Fazit: Ein abwechslungsreiches Album, das trotz aller Vergleiche viel Eigenständigkeit offenbart. Gepaart mit seiner Zielstrebigkeit und dem vorhandenen Potential wird sich Seelennacht zu einer festen Größe in der Szene entwickeln. Hörenswert (7/10) Punkte.

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Dienstag, 21. Oktober 2014

Check - Electro Spectre - Bullets & Desert Blooms



Check - Electro Spectre - 'Bullets & Desert Blooms'

Electro Spectre ist ein norwegisches Electropop Duo aus Oslo. Die Band besteht aus Isak Rypdal (Autor und Produzent) und Alexander Bjørneboe (Schriftsteller-Sänger).
'Bullets & Desert Blooms' ist bereits das vierte Album der Band, die seit 2009 aktiv ist. Schon 2012 erntete sie mit ihrem Album „Dangerous Game“ viel Lob und Anerkennung.

Das aktuell Album versucht nach Aussagen der Band klassische Popelemente der 1980’er und modernen elektronischen Synthpop Sound zu vereinen. Das Ergebnis ist mehr als gelungen - die Kombination trifft mit ihrem retro popigen Dark-Noir Stil ins Schwarze. Das Flair, die Stimmung und das Gefühl passt alles genau. Je öfter ich das Album höre, desto tiefer versinke ich darin. Das hatte ich schon lange nicht mehr – und alles ohne riesen Schnickschnack und besondere Innovationen – einfach nur purer Synthpop.

Selten hat mich in letzter Zeit ein Album so positiv überrascht. Jeder einzelne Song ist gelungen. Dennoch hier eine paar Favorits: You Push For The World – Heartbeat - Graveyard Eyes - Silver Eye und der titelgebende Song: Bullets & Dessert Blooms

Zum Reinhören bietet “You Push For The World” einen guten Einstieg.

Wenn überhaupt etwas Kritik, dann fallen mir am ehesten die etwas zu abrupten Ausklänge vieler Tracks ein oder die eingängigen aber etwas zu trivial schwulstigen geratenen Songs „Superstar“ oder „Fashon“. Beides stört aber nicht so, dass dadurch das Gesamtbild beeinträchtigt würde.

Tracklist:
01 – You Push For The World
02 – Your Love Is A Criminal
03 – Heartbeat
04 – As Long As It Pays
05 – Superstar
06 – Graveyard Eyes
07 – Behind The Perfect Face
08 – Silver Eye
09 – Fashion
10 – Bullets & Desert Blooms
11 – The Sorrows Of These Streets [bonus track]
12 – Heartbeat (CRYO remix) [bonus track]
13 – Superstar (Fairchild remix) [bonus track]
14 – Your Love Is A Criminal (Club Edition) [bonus track]
15 – You Push For The World (Club Edition) [bonus track]
16 – Graveyard Eyes (Teletronix Dub) [bonus track]

Insgesamt befinden sich also 10 Tracks auf dem Album plus 6 Bonus Remix Editions

Fazit: Synthpop at its best! Alles richtig gemacht – sehr eingängig – tolle Melodien - professionell produziert. Für mich eines der besten Synthpop Alben 2014. Daher meine Empfehlung: Reinhören - Eintauchen – Genießen – Träumen – Entdecken.  In Punkten ausgedrückt: 9*/10

Janus Cyberblog

Mittwoch, 1. Oktober 2014

Check – Harmjoy - Silver Lining of the Mushroom Cloud



Check – Harmjoy - Silver Lining of the Mushroom Cloud

Harmjoy’s Debut Album – wurde seit Wochen überall geteased, hochgelobt und angekündigt - entsprechend war ich sehr auf das Ergebnis gespannt. Unter dem Motto, "HARMJOY is who we are, what we feel, and what we create" erschufen Ølåf Å. Reimers (Komponist und Mastermind des EBM Urgesteins Tyske Ludder) und Dan von Hoyel (Texter und Stimme der Band Titan) ihr neues Electro/Syntpop Projekt.

Marketingtechnisch wird Harmjoy sehr professionell präsentiert. Sei es die geschickte, zum Teil sehenswert provokante Videoauswahl bei Youtube, oder die gelungene Präsenz in den Social Media Plattformen. Auch bei der Homepage hat man sich Mühe gegeben und sehr innovativ und ansprechend den Auftritt umgesetzt. www.harmjoy.com





Zur Musik: Die oft starken elektronischen Intros animieren sehr zum Tanzen, können auf Dauer aber keine echten Dancefloorhits zaubern. Am ehesten gelungen ist das noch bei “Whispers and Rumors“ oder mit externer Unterstützung beim Rotersand Rework von „The Quit“. Die eigentliche Stärke der Songs liegt im Zusammenspiel der harmonischen Stimme, der eingängigen Melodien und der tiefgehenden Texte.


 


Beste Beispiele hierfür und richtig gut gelungen sind „The Quit“, Pain Decay“ und „Inside Out“. Das hat Harmjoy bereits selbst erkannt, denn genau diese Tracks sind als Highlights ausgekoppelt bzw. als durchaus sehenswertes Video veröffentlicht. Ich hab die Videos zum ansehen/reinhören hier intergiert. Ausfälle bei den anderen Hits des Albums gibt es kaum – alles auf gutem Niveau. Mir persönlich gefällt noch „submarine“ da hier zur Abwechslung Schema X verlassen wird und eine etwas subtile düstere Stimmung transportiert wird.


 


Fazit: Unabhängig von der Medienpräsenz ist das Debütalbum des deutsch-amerikanische Duos durchaus gelungen. Sehr gefällig und angenehm zu hören. Schnell hat man die Ohrwürmer verinnerlicht und ertappt sich beim mitsummen. Mir ist das Gesamtwerk dennoch ein klein wenig zu glatt geraten. Etwas mehr Härte und Abwechslung sowie Ecken und Kanten hätten es dann doch sein dürfen. Dennoch gibts von mir eine klare Newcomer Empfehlung - insbesondere für den Bereich Electro/Synthpop. In Zahlen ausgedrückt – 8 von 10 Punkte.

Janus Cyberblog